Ich bin wohl einer der wenigen, den das Redmi Note 10 Pro nicht überzeugen konnte. Die Gründe dafür in diesem Artikel.

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Uwe B. Werner

Das Redmi Note 10 Pro ist derzeit eines der beliebtesten Mittelklasse Smartphones. Fast alle Technikblogger und Technik-Youtuber sind voll des Lobes über die Ausstattung und den Preis.

Für unter 240,-€ bekommt man wirklich so einiges geboten, für das man sonst mehr als Doppelte bezahlen müsste. Und trotzdem hat es mich nicht glücklich gemacht. Warum, erkläre ich im Laufe des Artikels.

Redmi Note 10 Pro – kein Leichtgewicht

Bei mir musste sich das Redmi Note 10 Pro dem direkten Vergleich zum Xiaomi Mi 11 Lite 5G stellen. Das gelbe Leichtgewicht warn nun schon einige Tage bei mir und auf den ersten Blick gibt es durchaus Ähnlichkeiten. Wen wunderts…

Das Gerät ist mit seinen 6,67″ kein kleines Smartphone und bringt zudem mit 193g deutlich mehr auf die Waage als das leichte Xiaomi. Das ist dann auch dem recht guten Akku von 5.020 mAh geschuldet, der aber wiederum durchaus benötigt wird, wenn man das Redmi Note 10 Pro mit seinen 120 Hz aufm Display laufen lässt.

Durch das zusätzliche Gewicht und die stark hervorstechende Kamera liegt das Gerät nicht gerade gut in der Hand. Auf einer glatten Unterlage kippelt es doch ziemlich stark.

Redmi Note 10 Pro

Lieferumfang

Die Ausstattung, bzw der Lieferumfang ist im Mittelklasse-Sektor recht normal: Netzteil mit guten 33 Watt, Kabel, Silikon-Case. Alles gut.

Das Redmi Note 10 Pro kommt mit MIUI daher. allerdings hat das Redmi Note 10 Pro gegenüber dem Xiaomi Mi 11 Lite 5G noch eine ältere Version an Board. Ein Update war nicht verfügbar.

Die Einrichtung ist schnell und einfach gehalten und wer mit MIUI schon einmal gearbeitet hat, wird sich schnell zurecht finden. Dank Micro-SD kann man den Speicher bis zu 512 Gb aufrüsten.

Redmi Note 10 Pro

Wärme

Man merkt den Unterschied zwischen dem im Redmi verbauten Qualcomm® Snapdragon™ 732G und dem im Xiaomi werkelnden Snapdragon 780G schon deutlich an.  Obwohl das Redmi mit seinem 120 Hz Display eigentlich flüssiger in der Darstellung sein sollte, konnte es in der Performance nur selten an das Xiaomi heran reichen.

Zudem ist die Wärmeentwicklung doch höher als ich zuerst gedacht hätte. Während ich selbst bei starkem Multitasking und Videoverarbeitung beim Xiaomi zu keiner Zeit eine nennenswerte Erwärmung festgestellt habe, kam das Redmi schon recht schnell bei normaler Fotografie in „schwitzen“

Redmi Note 10 Pro

Foto und Video mit dem Redmi Note 10 Pro

Die Qualität der Fotos ist durchaus gut. Vor allem der Weitwinkel überzeugt mich fast mehr als der des Xiaomi. Trotzdem erscheinen die Fotos insgesamt recht dunkel und matt. Ohne die AI, die dann wieder zu Überzeichnungen neigt, ist man auf gutes Licht angewiesen. Die beworbene 108 Megapixel Kamera leistet einen vielleicht preislich angemessenen Job, in der Mittelklasse gibt es aber besseres.

Die Videoqualität konnte ebenfalls nicht mit dem Xiaomi in meinen Augen mithalten. Insgesamt gefiel mir der Foto-Video-Bereich hier nicht besonders. Direkt neben Xiaomi schnitt das Redmi eher schlechter ab.

Redmi Note 10 Pro

Auch die Sprachqualität konnte mich nicht ganz überzeugen. Während das Xiaomio MI 11 Lite 5G einen ziemlich guten Klang und eine laute und deutliche Sprachqualität beim telefonieren mitbringt, ist das beim Redmi alles ein Stück leiser und dumpfer.

Mein Fazit

Hätte ich das OnePlus Nord 2 und das Xiaomi MI 11 Lite 5G nicht als Vergleich gehabt, wäre mein Testurteil vielleicht etwas positiver ausgefallen. Machen wir uns nichts vor: für den Preis in dem Segment ist es ein gutes Paket, dem nicht viel das Wasser reichen können. Mir hat es trotzdem insgesamt nicht gefallen. Schicke Verarbeitung, aber unausgewogen in der Hand  und mit Case wird die Wärmeentwicklung noch mal deutlicher.

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