In den Frühjahrs- und Sommermonaten leiden jedes Jahr Millionen Bundesbürger unter Heuschnupfensymptomen. Welche natürlichen Mittel dabei helfen.

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Uwe B. Werner

In den Frühjahrs- und Sommermonaten leiden jedes Jahr Millionen Bundesbürger unter Heuschnupfensymptomen. Während das Wort Heuschnupfen eine Allergie auf Gräser suggeriert, fasst dieser Begriff eher alle Frühjahrsallergien zusammen. Heuschnupfen bezeichnet somit alle Allergien auf den Blütenstaub von Pflanzen.

Während manche nur auf die Pollen von Birke oder Ampfer allergisch sind, reagieren andere stark auf jeden Pollenflug. Dies kann die Frühjahrs- und Sommermonate zur Qual machen. Da es weder eine effektive Impfung noch geeignete Medikation gibt, helfen sich Allergiker am besten mit natürlichen Heilmitteln.

Kamillentee

Ähnlich wie bei Erkrankungen der oberen Atemwege gerne angewandt, kann das Inhalieren von Kamillentee auch gegen Heuschnupfensymptome Abhilfe leisten. Einfach eine Handvoll getrocknete Kamille in 2 Liter kochendes Wasser geben und den Topf 10 Minuten abgedeckt stehen lassen. Dann den „heißen Kamillendampf“ inhalieren. Vorausgesetzt es herrscht keine Kreuzallergie mit Kamille vor, können so schnell die Schleimhäute beruhigt werden.

Kamillentee

Vaseline

Das Auftragen von Vaseline kann die Symptome deutlich lindern. Es sollte einfach eine dünne Schicht Vaseline um die Nasenlöcher und Augen geschmiert werden. Die Substanz ist sehr klebrig und fängt einen Großteil der Pollen, die sonst an die Schleimhäute gelangt wären, ein. Bei dieser Methode ist es wichtig, zu beachten, dass die Creme nicht verschmiert wird. Sie ist nach einer gewissen Zeit mit Blütenstaub angereichert und kann, wenn sie an die Schleimhäute gelangt, starke Symptome auslösen.

Pfefferminzöl

In Innenräumen kann den Symptomen auch mit Pfefferminzöl vorgebeugt werden. Hierfür wird einfach ein Gefäß mit etwas Wasser und einigen Tropfen des Öles aufgestellt. Die ätherischen Öle werden nach und nach in die Raumluft aufgenommen, wirken schleimlösend und erleichtern somit das Durchatmen.

Neben Methoden zu Linderung der Symptome gibt es auch einige vorbeugende Maßnahmen, die man ergreifen kann. Zunächst sollte man versuchen, sich in Zeiten des intensivsten Pollenflugs innen aufzuhalten. Wer das Haus verlässt, sollte die Natur weitestgehend meiden. Wetterdienste bieten täglich aktualisierte Pollenflugkalender an, die Allergikern sehr gut helfen können, sich auf die Belastung der Luft mit Blütenstaub einzustellen.

Zudem sollten Allergiker in der Heuschnupfensaison auf intensive Hygiene achten. Es ist ratsam, bei Betreten der Wohnung die komplette Kleidung zu wechseln, da sich der sehr feine Blütenstaub überall festsetzt. Auch auf der Haut kann sich sehr viel Blütenstaub ablagern, weshalb eine Dusche nach Betreten des Hauses für viele Allergiker sinnvoll ist.

Pollen

Eine weitere gute Methode, um die Symptome einzudämmen, ist das Trocknen der Wäsche im Innenraum. Gutes Wetter während der Pollenflugsaison verleitet dazu, die Wäsche auf Balkon oder Terrasse aufzuhängen, da sie hier durch Sonne und Luftbewegung viel schneller trocknet. Doch wird die Wäsche im Freien auch mit Blütenstaub kontaminiert und so kann auch ein frisch gewaschenes T-Shirt Allergiesymptome auslösen.

Wer dauerhaft unter schweren Allergiesymptomen leidet, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Dieser kann eine Diagnose stellen, eine Behandlung vorschlagen und wertvolle Tipps zum Umgang mit Heuschnupfen geben. Inzwischen muss man für die Konsultation eines Mediziners nicht mehr das Hausverlassen, denn Gesundheitsunternehmen, wie KRY bieten virtuelle Sprechstunden über eine App an.

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