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Hochsensibel und die Komfortzone

Eigentlich habe ich total Lust mich mit Freunden zu treffen, raus zu gehen, die Sonne zu genießen und nicht hier alleine in der großen Wohnung zu hocken und Däumchen zu drehen. Also, was hindert mich daran?

Einführung: Was bedeutet es, hochsensibel zu sein?

Hochsensibilität ist ein Begriff, der immer mehr Aufmerksamkeit erhält. Doch was bedeutet es eigentlich, hochsensibel zu sein? Menschen mit hoher Sensibilität nehmen ihre Umwelt intensiver wahr als andere. Sie sind empfindsamer für Reize und können schneller von ihnen überfordert werden.

Die tägliche Reizüberflutung kann für hochsensible Menschen eine große Herausforderung sein. Geräusche, Gerüche, visuelle Eindrücke – all das kann sie stark beeinflussen und überfordern. Es ist wichtig zu verstehen, dass Hochsensibilität keine Schwäche ist, sondern eine besondere Eigenschaft des Nervensystems.

Hochsensible Menschen haben oft eine tiefe Empathie und sind in der Lage, subtile Nuancen in ihrer Umgebung wahrzunehmen. Sie können sich schnell in andere einfühlen und haben ein feines Gespür für Stimmungen und Emotionen.

Es ist entscheidend, Hochsensibilität als Stärke anzuerkennen und die Bedürfnisse dieser Menschen zu respektieren. Indem wir uns bewusst mit dem Thema auseinandersetzen und Verständnis zeigen, können wir dazu beitragen, dass hochsensible Menschen ihr volles Potenzial entfalten können.

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Die Herausforderungen der Komfortzone für Hochsensible

Die Komfortzone zu verlassen kann für hochsensible Menschen eine Herausforderung sein. Doch es ist wichtig, neue Erfahrungen zu machen und Ängste zu überwinden, um persönliches Wachstum zu ermöglichen.

Hochsensible Menschen neigen dazu, sich in ihrer Komfortzone sicher und geborgen zu fühlen. Sie bevorzugen vertraute Situationen und bekannte Routinen, um ihre empfindlichen Sinne nicht überzureizen. Allerdings kann dies auch dazu führen, dass sie sich in ihrer Entwicklung einschränken und Chancen verpassen.

Um die eigenen Grenzen zu erweitern und persönlich zu wachsen, ist es notwendig, die Komfortzone zu verlassen. Dies bedeutet, sich bewusst neuen Erfahrungen auszusetzen und Ängste zu überwinden. Es mag zunächst unangenehm oder beängstigend sein, aber nur durch das Verlassen der Komfortzone können hochsensible Menschen ihr volles Potenzial entfalten.

Es ist wichtig anzuerkennen, dass das Verlassen der Komfortzone ein individueller Prozess ist. Jeder Mensch hat unterschiedliche Ängste und Herausforderungen zu bewältigen. Es kann hilfreich sein, kleine Schritte außerhalb der Komfortzone zu machen und sich sukzessive an neue Situationen heranzutasten.

Das Überwinden von Ängsten erfordert Mut und Selbstreflexion. Hochsensible Menschen sollten sich bewusst machen, dass persönliches Wachstum nur dann möglich ist, wenn sie bereit sind, ihre Grenzen auszuloten. Dabei können unterstützende Techniken wie Entspannungsübungen oder das Aufschreiben von Gedanken helfen.

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Insgesamt ist es wichtig, die Herausforderungen der Komfortzone anzunehmen und sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen. Nur so können hochsensible Menschen neue Erfahrungen machen, Ängste überwinden und ihr persönliches Wachstum vorantreiben.




Plötzlich überfordert

Bekannte, die ich nur selten treffe, neue Menschen in meinem Leben oder Reisen dagegen haben eine viel höhere Hemmschwelle. Ich spiele im Gedanken vorher durch, über was man sprechen könnte, ohne mich gleich als sensibles Weichei outen zu müssen, dem volle Cafe´s ebenso unangenehm sind wie lautstarke Clubs.

Das Schlimmste aber ist, und das kennen nach eigenen Aussagen in den Gruppen viele, wenn man sich plötzlich vollkommen überfordert fühlt und seine Verabredung, manchmal sogar kurzfristig, absagt. Es ist nicht nur die Enttäuschung über die verlorene Zeit, sondern auch das eigene Eingestehen, das man etwas nicht „packt“, gerade nicht kann.

Wenn ich dabei bin, bin ich nur körperlich da, sage aber nichts. Im Grunde hat so niemand etwas von mir

Bei mir ist auch immer Tagesform abhängig, andere sprechen von fehlender innerer Energie. Viele haben gelernt auf sich und ihren Körper zu hören und akzeptieren diesen inneren Rückzug in die Komfortzone als Teil ihrer Hochsensibilität. Andere, wie auch ich, hadern noch mit sich, versuchen manchmal mit Gewalt und gegen alle Widerstände sich zu behaupten und schon dieser innere Kampf erschöpft unwahrscheinlich.

Die Diskussion geht natürlich immer auch in beide Richtungen. Die einen, die in letzter Sekunde absagen, oft mit Ausreden daher kommen und einfach innerlich die Kraft nicht haben den Schritt hinaus zu tun und die anderen, die Unzuverlässigkeit attestieren und sich ärgern über anscheinenden Egoismus. Hier ist es schwer beiden Seiten gerecht zu werden.

Dann denken alle, ich will mich ausgrenzen und hätte keine Lust auf sie. Sie fragen dann gar nicht mehr

Die Angst „abgestempelt“ zu werden ist bei vielen genauso groß wie die Hemmschwelle sich dem Ganzen auszusetzen. In diesem Moment, wo man entscheiden muss, ob man die Verabredung, Unternehmung, Reise einhalten und durchstehen kann oder nicht, ist es oft eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Egal was man macht, es kann eigentlich nur verkehrt sein. So oder so ähnlich kommt es dann auch mir vor.

Und das Ganze hat gar nichts mit zu wenig Verständnis der anderen zu tun. Wir selbst sind in dem Moment unser größtes Hindernis. Wir können uns selbst schützen und zurückziehen, wir können dagegen ankämpfen und uns dem stellen – es gibt, so will mir scheinen, keine universelle Lösung. Das Einzige was wir „sollten“, ist uns mit der Problematik als solcher auseinandersetzen, sie für uns erkennen und damit unsere Handlungsweise, wie auch immer, verstehen.

Das bedeutet nicht, das es so bleiben muss. Einfach abhaken: das ist nun mal so – das erscheint mir etwas wenig zu sein. Ich versuche mich mehr und mehr den Situationen zu stellen. Nicht immer klappt es und ich habe gelernt mich selbst auch dafür nicht zu verdammen, wenn ich mal wieder einen Rückzieher machen musste. Um so mehr ich allerdings mich von der Komfortzone entferne, desto leichter wird es, um so mehr Freude kann ich daraus für mich ziehen. Es ist ein Weg der kleinen Schritte, aber die Alternative wäre sich im gewohnten Umfeld langfristig selbst einzusperren.

Seit ich aber weiß, woran es bei mir liegt, nehme ich meine Verabredungen viel bewusster wahr und sage nicht mehr zu, wenn mir nicht wirklich auch was dran liegt

Wir Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und unsere Komfortzone zu verlassen kann für einen Hochsensiblen einen stetigen Kraftakt bedeuten. Oft kommen aber auch noch ganz andere Aspekte hinzu, wie eine anstrengende Arbeitswoche, Stress daheim oder andere Sorgen, die starken Einfluss auf unser Kraftpotential haben und letztlich mit zu Entscheidungen führen. Auch dies sollte nicht vergessen werden.

Warum das Verlassen der Komfortzone für Hochsensible wichtig ist

Das Verlassen der Komfortzone ist nicht nur für Hochsensible wichtig, sondern für jeden Menschen, der nach persönlicher Entwicklung strebt. Es ermöglicht uns, unser Selbstvertrauen zu stärken und neue Perspektiven zu gewinnen.

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Für Hochsensible kann das Verlassen der Komfortzone besonders bedeutsam sein, da sie oft dazu neigen, sich in ihrer vertrauten Umgebung einzuschließen. Indem sie ihre Grenzen erweitern und neue Erfahrungen machen, können sie ihre emotionale Flexibilität verbessern und lernen, mit verschiedenen Situationen umzugehen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Verlassen der Komfortzone nicht bedeutet, sich in unangenehme oder überfordernde Situationen zu begeben. Vielmehr geht es darum, schrittweise aus den gewohnten Mustern auszubrechen und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Indem wir uns regelmäßig aus unserer Komfortzone bewegen, können wir unser Selbstvertrauen stärken und neue Fähigkeiten entwickeln. Wir entdecken möglicherweise verborgene Talente oder Interessen und eröffnen uns somit neue Möglichkeiten für persönliches Wachstum und Erfolg.

Also zögere nicht länger! Wage es, deine Komfortzone zu verlassen und entdecke die vielen Vorteile einer erweiterten Perspektive und emotionalen Flexibilität. Deine persönliche Entwicklung wird es dir danken!

Praktische Tipps zur Erweiterung der eigenen Komfortzone als hochsensible Person

Als hochsensible Person ist es wichtig, die eigene Komfortzone zu erweitern, um persönliches Wachstum zu ermöglichen. Mutig neue Dinge ausprobieren ist ein praktischer Tipp, um sich selbst herauszufordern und neue Erfahrungen zu sammeln.

Gleichzeitig ist es jedoch entscheidend, Selbstfürsorge zu betreiben und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Grenzen setzen und respektieren gehört ebenfalls dazu. Es ist wichtig, sich nicht überfordern zu lassen und sich bewusst Auszeiten zu nehmen, um wieder zur Ruhe zu kommen.

Indem man diese praktischen Tipps beherzigt, kann man als hochsensible Person die eigene Komfortzone erweitern und gleichzeitig für das eigene Wohlbefinden sorgen.

 

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Begegnungen und Erlebnisse ausserhalb unserer Komfortzone, die uns Energie bringen.

Schöne Stunden mit Freunden oder gemeinsame Aktivitäten können einen wahren Energie-Boost mit sich bringen. Genauso gut kann es aber auch umgekehrt sein. Gespräche zehren, Emotionswellen und emphatische Erlebnisse ziehen uns runter und am Ende haben wir fast keine Kraft mehr.

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Es ist nicht immer möglich diese Entwicklungen im Vorfeld abzusehen. An manchen Tagen fühle ich mich stark und kraftvoll genug mich dem Ganzen zu stellen, habe Spaß am Neuen und Unbekannten. An anderen Tagen weiß ich schon vorher, das mein inneres Barometer auf Sturm steht. Da macht es keinen Sinn sich zu verausgaben, sich dem Sturm um jeden Preis zu stellen.

Ja, wir sollten in uns hinein hören, aber nicht nur der Furcht wegen, sondern auch um der Kraft Willen, die in uns schlummert. Ein wenig ist solch ein inneres Ringen – verzeiht den Vergleich – auch wie bei einer Ernährungsumstellung, wo der innere Schweinehund einen immer wieder ausbremsen möchte. Man kann die Art und Weise, sich dem zu stellen und damit umzugehen schon ein wenig vergleichen und vielleicht Nutzen daraus ziehen.

Die Gefahr, dass unsere Komfortzone unser eigenes kleines Gefängnis wird und wir uns von schönen Dingen vielleicht selbst aussperren, schwingt oft bei mir mit, wenn ich wieder mit mir hadere, ob ich mich verabrede oder nicht. Für die meisten vielleicht unverständlich, aber für mich habe ich es als Teil meiner Hochsensibilität erkannt und lerne damit umzugehen.




Fazit: Die Komfortzone verlassen als hochsensible Person – eine Chance für persönliches Wachstum und Erfüllung

Als hochsensible Person kann es verlockend sein, sich in der Komfortzone zu verstecken und vor den Herausforderungen des Lebens zurückzuweichen. Doch das Verlassen der Komfortzone bietet eine einzigartige Chance für persönliches Wachstum und Erfüllung.

Es ist wichtig zu erkennen, dass das Verlassen der Komfortzone nicht bedeutet, sich absichtlich unwohl zu fühlen oder sxaich in gefährliche Situationen zu begeben. Stattdessen geht es darum, sich bewusst neuen Erfahrungen und Möglichkeiten zu öffnen, auch wenn sie anfangs ungewohnt oder herausfordernd erscheinen mögen.

Indem wir uns aus unserer Komfortzone herausbewegen, können wir unsere Grenzen erweitern und neue Fähigkeiten entwickeln. Wir können lernen, mit Unsicherheit umzugehen und uns selbst besser kennenzulernen. Dies ermöglicht uns ein tieferes Verständnis unserer eigenen Bedürfnisse und Stärken.

Darüber hinaus eröffnet das Verlassen der Komfortzone neue Chancen für beruflichen Erfolg und persönliche Erfüllung. Indem wir uns neuen Herausforderungen stellen, können wir unsere Fähigkeiten verbessern und uns als Experten auf unserem Gebiet etablieren. Wir können neue Kontakte knüpfen und unser Netzwerk erweitern.

Es mag zwar beängstigend sein, die Komfortzone zu verlassen, aber es lohnt sich. Indem wir mutig sind und uns neuen Möglichkeiten öffnen, können wir unser volles Potenzial entfalten und ein erfülltes Leben führen. Also lassen Sie uns die Komfortzone hinter uns lassen und nach neuen Abenteuern streben!


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