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Huawei Mate 10 Pro im Alltag

Huawei Mate 10 Pro Smartphone

Das Huawei Mate 10 Pro ist ein Spitzenhandy, fast schon zum Preis eines Mittelklasse-Smartphones. Wem die Flagships zu teuer sind und wer trotzdem auf einen schnellen Prozessor, 128 GB Speicher, einen Fingerabdrucksensor mit Lichtgeschwindigkeit, sowie einer guten Dualkamera Wert liegt, ist hier genau richtig!

Und wieder bin ich bei einem Huawei gelandet. Nach dem ich im Sommer nach der IFA schon das Huawei Nova 2 mal ausführlich testen konnte, kam zwischendrin das OnePlus 5t und nun, kurz bevor ich mich mit dem Huawei P 20 Pro beschäftigen werde, war für einige Zeit das Huawei Mate 10 Pro mein täglicher Begleiter. Hier dazu mein Fazit nach knapp 4 Wochen.

Huawei Mate 10 Pro der Dauerläufer

Und es läuft und es läuft und es läuft… Für jemand, der sonst mit einem Samsung Galaxy S8 nicht gerade von der Akkulaufzeit verwöhnt ist, war schon das OnePlus 5t ein großer Sprung. Gefühlt schlägt das Huawei Mate 10 Pro das aber noch einmal um Klassen. Bis zu anderthalb Tage trotz Facebook, Whatsapp, Twitter und Fotos, das ist eine Hausnummer! Nun ist das Mate 10 Pro auch das bisherige Flagship von Huawei, trotzdem satte 4.000 mAh, da können Apple und Samsung nur von träumen derzeit. Wenn man sich das flache Mate 10 Pro anschaut, ist es kaum zu glauben, wo da der große Akku verbaut sein soll.

Optik und Haptik

Auch wenn Huawei mit dem P20 Pro der Mate Reihe im eigenen Haus Konkurrenz macht und ein neues Flagship in Stellung gebracht hat, ist das Mate 10 Pro nach wie vor ein Smartphone der Spitzenklasse. Bei gefallenem Preis durchaus eine gute Alternative zum Galaxy S9 oder einem Apple X.

Optisch wirkt das Huawei schon ziemlich hochwertig, wenn auch vielleicht nicht so stylisch wie ein Galaxy. Zudem kommt es noch gänzlich ohne Notch aus und der Fingerabdrucksensor liegt noch auf der Rückseite, doch dazu später. Das Mate 10 Pro ist ein Traum aus Metall und Glas. Es liegt trotz seiner 6 Zoll extrem gut in der Hand. Mein Gerät ist in Blau gehalten, aber egal welche Farbe, Fingerabdrücke werden doch magisch angezogen. Aus diesem Grund und der Sicherheit wegen bevorzuge ich die Nutzung eines Case. Genau wie bei OnePlus legt auch  Huawei ein Silikoncase bei. Hallo Samsung?

Zwei kleine Mankos

Natürlich ist auch beim Huawei Mate 10 Pro nicht alles perfekt. Es ist allerdings, wie man gleich sehen wird, jammern auf höchsten Niveau und keine wirklich großen Probleme.

Zum einen hat auf mit dem aktuell letzten Update Huawei dem Mate 10 Pro noch immer keine Face-Unlock spendiert. Irgendwie unklar, denn das P20 Pro hat es gleich von Hause aus und angekündigt wurde es für das Mate 10 Pro auch. Durch den wirklich zuverlässigen und schnellen Fingerabdrucksensor benötigt man es nicht unbedingt, trotzdem wäre es schön.

Screenshots kann man bei Huawei über das Systemmenü oben auslösen, oder in dem man gleichzeitig auf den Powerbutton und die lauter-Leiserwippe drückt. Die beiden liegen nun nicht gerade weit auseinander und so kommt was kommen musste: haufenweise Screenshots in der Galerie, bis ich mich daran gewöhnt habe das Smartphone sich alleine sperren zu lassen. Der Akku verträgt die kurze Zeitspanne und ich spare mir das Aussortieren unnötiger Screenshots. Noch schöner wenn man die Funktion abstellen könnte.

Und das war es aber dann auch schon mit den Mankos. Man mag die Huawei eigene Oberfläche EMUI mögen oder nicht, sie funktioniert und das nicht mal schlecht.

Geschwindigkeit ist keine Hexerei

600 Fotos, diverse Videos und knapp 80 Apps später und das Huawei Mate 10 Pro rennt wie in der ersten Minute. Während Samsung gern man eine Atempause benötigt, habe ich dies bei diesem gerät in keiner Sekunde festgestellt. Der Kirin 970 mit seinen 6 GB RAM zeigt wirklich Spitzenpower!

Ebenso schnell, wenn vlt auch vom Samsung Galaxy noch geschlagen, ist die Kamera. Nachdem ich von der Kamera des sonst fast perfekten OnePlus 5t doch enttäuscht war, macht das Mate 10 Pro mit seiner Dualkamera von Leica einen guten Job. Im Vergleich mit meinem Galaxy S8 ist es recht ausgewogen, wobei das S8 und natürlich in Folge auch das S9 eine bessere Videostabilisierung haben und noch etwas besser mit Low-Light zurechtkommen. Trotzdem mag ich die Kamera des Mate 10 Pro. Sie ist leicht zu bedienen, einzustellen,  der Pro-Modus lässt keine Wünsche offen und die Blendeneinstellung lässt einen sogar nachträglich noch Fotos im Fokus bearbeiten. Nicht jeder Schnappschuss sitzt, obwohl der Autofokus schon schnell ist.

Videos sind nicht unbedingt die Spezialität von Huawei, das ist auch beim Mate 10 Pro der Fall. Für mich war das kein Problem, da ich eher Fotos mache. Das Mikro bei den Videos fand ich persönlich eher zu leise.

Und hier eine Galerie mit Fotos aus einem Leipziger Spaziergang:

Mein Fazit

Das Huawei Mate 10 Pro ist ein Spitzenhandy, indessen fast schon zum Preis eines gehobenen Mittelklasse-Smartphones. Der Akku ist der Hammer, es ist unglaublich schnell, der Fingerabdrucksensor arbeitet mit gefühlter Lichtgeschwindigkeit und mit 128 GB hat man, trotzdem fehlender Möglichkeit einer Speicherkarte mehr als genug Platz! Es ist ein schickes Businesshandy, taugt mit dem 6 Zoll Display aber auch gut für Videos oder Spiele unterwegs. Der Klang ist hervorragend, die Optik und Haptik ebenso. Für mich eine sehr angenehme Erfahrung und ich kann es durchweg empfehlen.


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Das Gerät wurde selbst erworben und nicht gesponsert. Der Artikel gibt meine persönliche Meinung wieder.

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