Nicht immer ist es ganz einfach aus der großen Anzahl der Angebote an technischen Geräten das Richtige für sich zu finden. Auch bei Fotodruckern sind die Auswahl und Preisspannen groß.

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AUTOR

Uwe B. Werner

Als professioneller Fotograf benötigt man seine Bilder nicht nur digital, sondern möchte auch gerne mal den ein oder anderen “echten” Abzug in den Händen halten. Ich habe selbst auch schon einige Drucker getestet und festgelegt, welche Dinge es zu beachten gilt. Beispielsweise eignet sich nicht jeder Tintenstrahldrucker, der farbig ausgedruckt, für Fotoabzüge. Auch hier habe ich im Laufe der Zeit schon so manchen Fauxpas erlebt: Unscharfe Bilder, Verlaufen der Farben – es gibt wirklich einige Stolperfallen, nicht nur für Fotografen

Ein wichtiges Kriterium ist die Auflösung. Wie gut sollte ein Fotodrucker auflösen? Je mehr, desto besser. Denn umso besser wirken die Ergebnisse. Gute Modelle lösen bei mindestens 5.000 x 1.000 dpi (dots per inch) auf. Einige Modelle erreichen sogar Spitzenwerte wie 9.600 x 2.400 dpi für besonders klare und detaillierte Abzüge. Im Vergleich dazu schafft ein klassischer Bürodrucker gerade mal 1.200 x 600 dpi.

Je höher die Auflösung ist, desto schärfer, klarer und detailgetreuer werden die Ergebnisse. Empfehlenswert sind zudem Fotodrucker, bei denen die einzelnen Farben ausgetauscht werden können. Kann nur die komplette Farbe ersetzt werden, wird die restliche Tinte der noch übrigen Farben mit entsorgt, was Verschwendung wäre und unnötige Kosten verursacht. Top-Geräte, beispielsweise von Canon oder Fujifilm, bieten noch weitere Vorzüge wie zum Beispiel versiegelte Fotos oder Bilder im Polaroid-Stil. Hierbei kommt es natürlich auch auf die Preisspanne an. Für Vielfotografierer und passionierte Fotografen lohnt sich ein Profigerät wahrscheinlich eher als für jemanden, der beispielsweise nur einmal im Jahr ein Bild vom letzten Urlaub ausdrucken möchte.

Weitere Kriterien, die mir bei der Recherche nach dem perfekten Fotodrucker aufgefallen sind: die Papiergröße. Zwar macht es technisch gesehen kaum einen Unterschied zwischen DIN A4 oder A3, doch ist das Gerät einmal angeschafft, ärgert sich vielleicht der eine oder andere über die falsch gewählte Größe.

Ob WLAN, Netzwerkanschluss, Kartenleser, Farb-Display und Flachbett-Scanner für einen Fotodrucker notwendig sind, sollte jeder individuell entscheiden. Ein paar Features bereichern allerdings auch mein Fotografenleben.

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