Musik

OMD – English Electric

Back to the roots… könnte man meinen, wenn man sich das neueste Album „English Electric“ von Orchestral Manoeuvres in the Dark, kurz: OMD, anhört. Erinnerungen an das 81ér legendäre Album „Architecture and Morality“ werden beim ersten hören wach und doch geht es weiter darüber hinaus. OMD haben es geschafft dem eigenen Stil gerecht zu werden und doch sich wieder einmal neu zu erfinden. Ein Spagat, an dem viele andere scheitern.

Das zwölfte Studioalbum,welches nun seit Anfang April 2013 erhältlich ist, wirkt unaufdringlich, eingängig und bleibt doch im Kopf. Ziemlich durchgestylt und doch immer noch leicht futuristisch. Das Album bietet alles: wunderbare Mitsumm-Melodien wie in Night Cafe (ein Tribut an den Maler Edward Hopper und der Songext setzt sich aus Titeln seiner Werke zusammen). Sogar fragmentierten Geräuschen der Magnetosphäre des Planeten Jupiter haben es über die Webseite der NASA in den Song Our System geschafft.

Wie immer eine Mischung als gepflegter Melancholie und modernem Pop. Die 80er klingen leicht durch und was früher futuristisch war ist heute retro und hat doch dabei nichts von seinem Charme verloren.

Insgesamt ein eher leichtes und leises Album und auch wenn nicht jeder Song unbedingt überzeugt, allemal hörenswert. Zurück in die Vergangenheit in die Zukunft und hierher…

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