Gesundheit

Meine Ernährung oder: Du bist was Du isst

Schon oft habe ich versucht das Thema Ernährung und Ernährungsumstellung hier zu thematisieren. Ob es um den inneren Schweinehund geht, der uns alle bei fast jedem Einkauf mit begleitet, ob es um die Schwierigkeiten bei der Ernährungsumstellung geht oder gar, das eine entsprechende Umstellung der Ernährungsweisen gleich einem Kampf um Entgiftung und Süchte geht – das Thema Ernährung ist so vielfältig, das es immer nur gewisse Leuchtturm-Themen sein können, die ich hier herausgreife.

Als ich den Aufruf zur Teilnahme an der Blogparade: „Ernährung in der eigenen Familie“ gelesen habe, dachte ich zunächst: Da biste Du jetzt raus. Single eben.

Doch weit gefehlt, denn auch Singles haben Familie. Die leibliche Familie zählt da genauso, wie die freiwillige, also der enge Freundeskreis, der ebenso zu einer Familie werden kann.

Karotten Spiralschneider

Bevorzugst Du einen bestimmten Ernährungs-Typ?

Ich bin weder Veganer, noch Vegetarier und finde Schubladen beim Essen und der Ernährung allgemein für falsch und gar gefährlich. Ausgewogen bedeutet eben abseits jeder ideologischen Vorurteile oder Meinungen sich zu ernähren.

Ich bin durchaus ein Fleischesser, stelle aber auch fest, dass sich meine Einstellung zum Fleischkonsum dahingehend verändert hat, dass es mir heute mehr denn je auf gute Qualität und die Herkunft ankommt. Zudem stelle ich für mich fest: immer mehr Tage in der Woche sind Fleischfrei. Das hat weniger etwas mit bewusster ideologischer Entscheidung zu tun, sondern mehr mit dem Bauchgefühl: Das tut mir gut so!



Welche Lebensmittel liegen bei jedem Einkauf in Deinem Wagen?

Milch. Und das, obwohl ich leider eine Kasein-Unverträglichkeit habe und zusehen muss, dass ich Milchprodukte nur sparsam einsetze.

Gurken. Ich liebe Gurkensalate und manchmal findet sich eine Gurke auch im Wasser wieder. Überhaupt ist Gemüse und Obst ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Ernährung geworden.

Trotzdem gibt es auch andere Dinge, die vielleicht nicht in jedem Einkaufswagen liegen, aber ein fester Bestandteil meiner Ernährung und meines Genusses sind: Kaffee und Pasta. Ich weiß, liest sich nebeneinander seltsam und wird auch so nicht zusammen verzehrt, aber Kaffee ist für mich, viel mehr noch als jeder Tee, eine wichtige Basis eines jeden Tages. Ohne Kaffee funktioniere ich einfach nicht!

Pasta. Basta! Ich liebe Pastagerichte, aber wenn, dann bitte mit richtig guter Dinkel-Pasta.

Kaffee

Worauf achtest Du beim Kauf der Lebensmittel?

Und damit sind wir dann schon bei der Qualität. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, ist mir die Qualität beim Fleisch immer wichtiger geworden. Zum Glück gibt es in meiner Umgebung noch einige echte Metzgereien, bei denen man mehr als nur abgepackte versiegelte Ware bekommt.

Die besten Kartoffeln die ich kenne, kommen nicht aus dem Supermarkt, auch nicht vom Biomarkt oder gar dem Wochenmarkt, sondern von einem kleinen Blumenladen, nicht sehr weit weg von mir. Dieser verkauft neben den floralen Wunderwerken der Natur auch noch wunderbare Kartoffeln eines Bauern aus der Nähe. Das ist Qualität, die ich schätze und sonst kaum noch woanders bekommen kann.

Bioladen oder Supermarktkette?

Das ist keine Grundsatzentscheidung, sondern sowohl eine Frage eine Logistik, des Angebots, als auch des Preises. Auch ein Single muss rechnen und abwägen und so lautet meine Antwort dazu: sowohl als auch.

Gibt es ein Gericht/Speise, die einmal in der Woche fix auf dem Speiseplan steht?

Ja, es gibt den „Nudeltag“. Früher war das immer traditionell der Dienstag, an dem es Nudeln mit selbstgekochter Tomatensauce auf dem Tisch stand. Irgendwie hat sich diese Tradition bei und anderen Familienmitgliedern bewahrt und so kann die Frage am Telefon, was es denn heute beim anderen zu Essen geben würde, auch am Donnerstag schon mal damit beantwortet werden: „Heute ist bei mir Dienstag“

Muscheln

Abschließend, hat sich Deine Ernährungsweise seit deinem Kind verändert? Wenn ja, wie?

Meine Ernährung war nicht immer gut und ausgewogen, eher ganz im Gegenteil. Als Single in zumeist stressigen Berufen fand ich selten Zeit auf gutes Essen und auf mich zu achten. Die Rechnung kam spät, aber sie kam und obwohl ich schon zuvor begonnen hatte meine Ernährung umzustellen und komplett zu verändern, war es noch nicht genug. Seitdem achte ich mehr und besser auf das, was ich täglich esse, koche, genieße und ausprobiere.

Und zum Schluss noch eine Erkenntnis

Es ist wichtig, das wir wissen, was wir essen, das wir unsere Nahrungsmittel wieder mehr schätzen und achten. Lebensmittel sind ein Schatz der Natur und so sollten wir sie auch wahrnehmen. Wir haben viel an Wissen verloren, was Nahrungsmittel / Lebensmittel für eine Wirkung auf uns haben können, wie sie unser Leben verbessern und verlängern können. Diesem Vergessen sollten wir entgegenwirken.

How Not to Die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen
  • Michael Greger, Gene Stone
  • Unimedica ein Imprint der Narayana Verlag
  • Auflage Nr. 1 (16.09.2016)
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