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Fernseherinnerungen – die Lieblingsserien aus der Kindheit

Solche und ähnliche Blogparaden gab es in der Vergangenheit schon, aber genau darum geht es ja: um die Erinnerungen. Was passt besser in die traditionell nostalgisch angehauchte Weihnachtszeit und wer von uns erinnert sich nicht ab und an gern mal an seine Lieblingsserien zurück? Also, ein Dank an den Result Blog für die schöne Idee.

In meiner Jugend spielte das Fernsehen, die Flimmerkiste, die Glotze, noch nicht die große Rolle wie bei den Kindern heutzutage. Das lag nicht nur daran, dass meine Eltern (ganz zu recht wie ich heute finde) der Meinung waren, rausgehen und spielen bringt mehr für mich. Es gab einfach auch nicht soviel Angebot für uns wie heute. An eigene Fernsehsender, DVD, Computer etc. war einfach noch nicht zu denken. So genoss man das wenige intensiver und es bleibt bis heute wie ein Echo…

Drei Erinnerungen habe ich mir ausgesucht, obwohl es sicherlich viel mehr gibt. Die beiden sind von der Machart ganz unterschiedlich, aber haben doch vieles gemeinsam. Aufregende Abenteuer, die schon damals bei mir vorhandene Sehnsucht nach „fremden Welten“ und, wie bei Kindern oft, natürlich auch gewisse Idolvorstellungen.

5 Freunde

Es gab etliche Verfilmungen der berühmten Abenteuer der 5 Freunde. Aus den Siebzigern stammt meine Lieblingsserie und klebte vor dem Bildschirm, wenn Julien, Dick und Anne, George und Timmy der Hund ihre Abenteuer bestanden, die Enid Blyton für sie erdacht hatte. Die hatten tolle Fahrräder, tolle Klamotten und einfach jede Menge Spaß. Ich schwankte ob ich lieber Julien sein wollte (nachträglich gesehen ein altkluger Streber vor dem Herren) oder doch eher Richard, genannt Dick (irgendwie tollpatschig der Junge).

Ein absolutes Muss war diese Serie in meiner Kinderzeit. Spätere Verfilmungen hatten einfach nicht mehr diesen Charme. Die Figuren haben wir adaptiert und sofort in unser Spiel übernommen. Ich wollte damals auch unbedingt solch einen Hund wie Timmy haben und versuchte unseren Schäferhund mit mäßigem Erfolg etwas beizubringen.

 

Jenseits der Morgenröte

Abenteuer wie Marco Polo, fremde Welten, wilde Verfolgungsjagden und erste Liebe. Eine Serie, die selbst heute noch durchaus laufen könnte. Gut, über manche schauspielerische Leistung des Tommy Ohrner darf man heute schmunzeln, aber die Musik und die Abenteuer zogen mich in ihren Bann. Lange, lange war sie nicht im TV zu sehen, doch vor einiger Zeit kam sie glücklicherweise auf DVD heraus und so gab es dann doch ein Wiedersehen.

Die dritte Erinnerung ist eine 10-teilige Serie, die ich eigentlich nur durch Zufall wiederentdeckt habe und welche auch auf DVD erschienen ist.

Mond! Mond! Mond!

Die zehnteilige Serie entstand nach dem Buch von Ursula Wölfel, welches ich damals allerdings nicht kannte.
Die achtjährige Pimmi und ihre 15 jährige Schwester Nauka sind Roma-Mädchen, die ihre Familie verloren haben. Während sie hoffen, dass ihnen der Mond den Weg zeigt, helfen sie dem wunderlichen alten Panelon auf der Suche nach den roten Felsen. Szenen mit Marionetten, welche die Kinder darstellten, kamen in jeder Folge dazu und diese Mischung faszinierte mich damals irgendwie. Die ganzen Jahre hatte ich nur eine etwas verschwommene Erinnerung und wusste nicht genau was es war, bis ich durch ZUfall bei Youtube wieder darauf stieß. Eine Geschichte, eine Serie, wie es sie heute gar nicht mehr geben würde.

Das war meine kleine Reise zurück in die Flimmerkistenzeit. Vielleicht steuert der eine oder andere von Euch ja auch seine bei…

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