Musik

Kate Bush – 50 Words for Snow

Lange, viel zu lange, hat man auf ein neues Album von Kate Bush warten müssen. Das Album „Directors Cut“ war ja letztlich dann doch mehr oder minder ein Best-off. Nun sind in sieben Songs „50 Words for Snow“ versteckt und ich frage mich, ob wir nicht noch länger hätten warten sollen.

Ein Kate Bush Album, welches gar keines sei, sagen Fans. Sieben Stücke zwischen sieben und dreizehn Minuten, untypisch von der Art, unvergleichlich von der Stimme und eben gerade deshalb vielleicht etwas besonderes. kein Weihnachtsalbum, auch wenn der Titel es zuerst ahnen lässt.

neben Auftritten ihres Sohnes, gibt es auch ein Wiederhören mit einem gut gestimmten Elton John und Stephen Fry. Harmonisch und gleichzeitig voller Brüche sind die Songe, welche eher Gemälden gleichen. Opulent und minimalistisch zugleich, keine leichte Lost. passend für den grauen November, doch wird es eher ein Album für Liebhaber als für die breite Masse.

Musikalisch hat die 53-Jährige, welche selbst melodramatisch in die Tasten greift, sich Bassist Danny Thompson am Kontrabass, Steve Gadd am Besen und Schlagwerk und Dan MacIntosh mit einigen Gitarrenakkorde dazu geholt. So entsteht ein durchaus warmer klang, welcher durch den unterschiedlichen Gesang wieder ganz entrückt klingt.

Ein Album, welches spaltet. Man wird es mögen oder komplett ablehnen. Viele empfinden es als anstrengend, andere als kleines Meisterwerk.
Die Reise zu dieser Entscheidung sollte jeder selbst vornehmen.

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