Musik

Depeche Mode – Delta Machine

Seit mehr als drei Jahrzehnten im Geschäft: Dave Gahan, Andy Fletcher und Martin Gore – kurz: Depeche Mode. Wenn man da ein neues Album herausbringt ist es schier unmöglich alle Erwartungen und Wünsche zu erfüllen. Ursprünglicher sollte es werden, elektronischer und schwerer ist es geworden. Die drei sind sich letztlich treu geblieben und doch werden viele Fans enttäuscht sein.

Beim ersten Anhören dachte ich zunächst meine Technik würde spinnen. Das Ganze hörte sich stark verzögert und viel zu langsam an, gerade als wäre es verzerrt und der Geschwindigkeit beraubt worden. Harte elektronische Klänge und dann endlich doch die wohlbekannte Stimme.

Längst haben sich Depeche Mode von den Hymnen und wohlorganisierten Klängen verabschiedet. Für viele zum großen Leidwesen,dann was man beim neuen Album, dem 33.Studioalbum indessen wohlgemerkt, zu hören bekommt, ist eine Mischung aus elektronischer Bastelstube, traurig depressiven Klängen und leichten Anklängen einer großen Vergangenheit.

Viel haben sie in den letzten 20 Jahren erfahren und erdulden müssen und vielleicht erklärt dies auch ein wenig dieses bluseige Album. Allein „Broken“ lässt Depeche Mode wie ich sie in Erinnerung habe, noch etwas durchklingen.

Insgesamt ein Album,welches ich kaum mehr als zwei- dreimal durchhören werde. Sie mögen zu ihren Wurzeln zurück gefunden haben. Doch ob die Fans sie dahin begleiten mögen, bliebt noch offen…

Hinterlass einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen