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Amazon Echo Dot Alexa und meine Beziehungserfahrung

Amazon Echo Dot Alexa

Meine Erfahrung mit Amazon Echo Dot Alexa – Praktisch war sie irgendwie schon und auch irgendwie wieder nicht. Alexa, genauer der Amazon Echo Dot…

Alexa… mach mir die Welt bequem

Praktisch war sie irgendwie schon und auch irgendwie wieder nicht. Alexa, genauer der Amazon Echo Dot, war für zehn Tage Gast in meiner Wohnung. Sie gab Auskunft zum Wetter, organisierte meine Einkaufslisten und spielte meine Spotify Playlists ab…

Sprachgesteuerter Assistent Amazon Echo

Warum Alexa heute dann trotzdem ihre Sachen packte und mich wieder verließ?

Unsere Beziehung stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Sie mochte mein WLAN nicht wirklich und verlor es immer wieder mal. Es ist als ob man einer Freundin oder einem Freund die Hausschlüssel anvertraut und diese dann achtlos im Hausflur findet.

Ihre beruhigende Stimme konnte selbst das mieseste Wetter als schön verkaufen, doch die Abfahrten von meiner nächsten Haltestelle mit dem ÖPNV ließen sie kalt. Auch wenn ich mich direkt vor sie hinkniete und langsam und so deutlich wie möglich „Elsterpaaasaaage“ intonierte, leuchte nur beleidigt das blaue Licht kurz auf. Mit den Nachbarhaltestellen hatte sie keine Probleme…

Ich konnte ihre Skills erweitern und doch funktionierten die einfachen Dinge oft nicht zufriedenstellend. Alexa war eifrig, wenn es darum ging meine Einkaufsliste zu füllen, mit Terminen im Kalender hatte sie es dagegen nicht so sehr. Dafür glaubte sie ihren Namen in so manchem Telefongespräch zu hören und plapperte dann lautstark dazwischen.

Sie spielte ohne Murren meine Playlists aus Spotify ab, zumindest wenn ich den Titel der Playlist genau wusste. Wer Streamingdienste wie Spotify regelmäßig nutzt, der hat schnell mehrere hundert Playlists zu allen möglichen Themen und Anlässen zusammen. Unmöglich die auswendig zu kennen. So musste ich sie teilweise mühsam raussuchen und drückte dann gleich auf „Play“ statt Alexa zu bemühen.

Die Verbindung mit einem weiteren Bluetooth Lautsprecher klappte vom ersten Augenblick einwandfrei, ebenso die Audioverbindung mit der Soundanlage oder dem TV. Was ich nicht austesten konnte war eine Lichtsteuerung, da mir das gelinde gesagt zu teuer war und nicht genug genutzt würde.

Amazon Echo Dot Alexa

Alexa, Sachen packen!

Es waren nicht die kleinen technischen Probleme, es war letztlich die mangelnden Einsatzmöglichkeiten, die mich überzeugte, das unsere Beziehung keine Zukunft hat. Gewiss, das System steckt noch in den Kinderschuhen und in den nächsten Jahren werden wir mehr mehr unsere Umgebung über Sprachassistenten steuern. Derzeit aber sehe ich für mich den Nutzen noch nicht wirklich gegeben.

Einzig mein Bluetooth Lautsprecher ist irritiert wenn ich aus lauter Gewohnheit ihm zurufe „Alexa, leiser“…

Wer selbst testen möchte ob die smarte Alexa besser zu ihm passt:

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3 Kommentare

  • Sie hören sich im ersten Moment ja praktisch an, doch wenn ich deinen Erfahrungsbericht so lese, brauchtest du wohl mehr Nerven mit als ohne Alexa. Ich bin aber deiner Meinung, diese Technik wird in den nächsten Jahren grosse Fortschritte machen und diese Kinderkrankheiten bestimmt auskurieren.
    Herzliche Grüsse vom #Bloko
    Steffi

  • Da hast du die Defizite von Alexa schön zusammengefasst. Ich persönlich halte die starre Syntax, in der man Kommandos absetzen muss, für nicht zeitgemäß. Davon abgesehen, dass ich trotz hoher Affinität für Technik, wenig davon halte, mit Google,Alexa oder Siri zu sprechen, wenn es ein Tap auf das Display eines Smartphones auch macht.

  • Na geh, schade, dass Alexa nicht das hält was sie verspricht. Aber ich bin ganz deiner Meinung, dass sich das in den nächsten Jahren noch sehr stark weiter entwickeln wird, vielleicht hol ich mir dann auch so etwas, wenn alles etwas ausgereift ist. Die Idee an sich ist ja cool und lässt mich glauben ich befände mich im Star Trek Universum: „Computer..!“ 😉

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