Wie moderne Zahnärzte mit der Angst der Patienten umgehen können. Was ist Dentalphobie und wie kann sie überwunden werden.

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Uwe B. Werner

Angst vor dem Zahnarzt. Woher kommt das und was kann man dagegen tun?

Die Angst vor dem Zahnarzt ist zumeist auf eine sehr konkrete schlechte Erfahrung eines schmerzvollen Zahnarztbesuchs zurückzuführen. Diese negative Erfahrung kann durchaus schon sehr lange her sein oder in der Kindheit passierte sein, die Angst bleibt. Leider schieben viele Betroffene dadurch auch dringende notwendige Zahnbehandlungen immer wieder auf. Man spricht dabei durchaus von einem Trauma. Die Fachbegriffe dafür sind Dentalphobie oder Zahnarztphobie.

Ich lasse mir eher zwanzig Spritzen geben als zum Zahnarzt zu gehen

Es ist bei weitem nicht allein mit der Angst vor Schmerz an sich zu beschreiben. Wer an einer Dentalphobie leidet, für den ist jeder Besuch bei einem Zahnarzt einem Horrorszenario gleichzusetzen. Manche schaffen es nicht einmal bei starkem Schmerz dies zu überwinden und zum Zahnarzt zu gehen. Es werden lieber unkontrolliert Schmerzmittel genommen, was zu durchaus gefährlichen Folgeerkrankungen und Resistenzen führen kann.

Man spezifiziert dabei die Dentaphobie in einige Punkte:

  • Vibration des Bohrers spüren,
  • Bohrergeräusche hören,
  • Betäubungsspritze sehen
  • Bohrer sehen.

Selbst vereinbarte Zahnarzttermine werden kurzfristig abgesagt und Behandlungen bis zur absoluten Schmerzgrenze hinausgezögert. dadurch werden die entstandenen Schäden oft viel größer als nötig und somit – das ist der Teufelskreis – die Schmerzen bei der Behandlung auch.

Immer mehr Zahnärzte widmen sich den “Angstpatienten” und entwickeln Programme und Therapien, um auch dieser Gruppe von Menschen eine zahnmedizinischen Behandlung zu ermöglichen. Dabei gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten und Ansätze. Der erste Schritt sind meistens Gespräche. Es geht dabei erst einmal um das gegenseitige Kennenlernen und das Einschätzen der Tiefe und Stärke der Phobie.

Nach einer genaueren Diagnose können dann, je nach Behandlungsbedarf, verschiedene Szenarien erwogen werden. Das geht von kognitive Verhaltenstherapie, über Musik, Hypnose, Lachgas bis hin zum Tiefschlaf in der Vollnarkose. Viele Zahnärzte, wie zum Beispiel die Praxis Dr. Seidel aus Kleinmachnow (südlich nahe Berlin und Potsdam) bieten hier indessen ganz individuelle Möglichkeiten an.

Krankhafte Zahnarztangst, eben die Dentalphobie, lässt sich im Allgemeinen gut behandeln. Wichtig ist, sich bei einer solchen Angststörung rechtzeitig Hilfe zu suchen, um einen chronischen Verlauf zu vermeiden.

Ebenso wichtig wie den richtigen Zahnarzt für sich zu finden, si die Abklärung der Kosten durch die Übernahme der Krankenkassen. Hier gilt es schon im Vorfeld Gespräche zu führen und sich zu informieren. Auch Zusatzversicherungen bieten hier oftmals Übernahmen an, das gilt es abzuklären.

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