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Wie die Digitalisierung unser Leben verändert

Bevor die Digitalisierung Einzug in unser Leben fand, war vieles manchmal leichter, aber vieles auch komplizierter.

Zum Einen hatte man viel mehr Zeit zu regenerieren. Ohne E-Mails, musste noch die gute alte Post bemüht werden und da das Geld kostete, gab es nicht so viel Spam – ähm… Werbebriefe.

Dafür musste man aber Geduld haben, wenn man z.B. wichtige Formulare benötigte – denn die mal eben downzuloaden – ging damals natürlich nicht.

Für Bankgeschäfte musste man noch tatsächlich zur Bank gehen – heute gibt es Onlinebanking. Auch PayPal, Scrill & Co. werden als Bezahldienste für Onlinegeschäfte gerne genutzt.

Die schöne bunte Onlinewelt ist natürlich auch sehr verlockend für ausgiebige Shoppingtouren – ganz nebenbei, mal eben von der Couch aus, ruck zuck erledigt.

Während man früher zum Einkaufen in die Stadt fahren musste, hat man heute online die Qual der Wahl mehr denn je, da die Auswahl online natürlich wesentlich größer ist. Ein paar Klicks hier und ein paar Klicks da und schon macht sich ein kleineres oder auch größeres Paket auf die Reise. Sehr bequem daran – die Lieferung erfolgt direkt nach Hause.

Da wäre es für einige schon sehr praktisch, auch gleich online (wo auch sonst) bei einer Lotterie den Jackpot zu knacken um das nötige Kleingeld zum unbegrenzten Shoppen zu gewinnen. Auch in diesem Bereich gibt es online wesentlich mehr Auswahl. So kann man neben Klassikern wie Lotto,  online z.B. auch EuroMillions spielen.

Die Digitalisierung hat sich nach und nach, auf wirklich viele Bereiche unseres Lebens ausgeweitet, die wir inzwischen als selbstverständlich betrachten.

Früher gab es Schallplatten, den guten alten Kassettenrecorder und etwas später dann, die Videokassetten. Heute gibt es das alles digital und natürlich auch online. Auf YouTube kann man sich Konzertmitschnitte ansehen, während früher der einzige Weg da ran zu kommen, der Konzertbesuch selbst war.

Für die Künstler ist das zwar gut, wenn es darum geht bekannter zu werden, dafür müssen sie aber gewaltige Abstriche beim Umsatz durch CD und DVD Verkäufe hinnehmen. Es gibt also auch die Schattenseiten beim genaueren Betrachten und das nicht nur im Musikgeschäft.

Schaut man sich nur mal die Social-Media-Bereiche genauer an. Neben dem Umstand, dass manch einer mehr Zeit bei Facebook und Co, als mit seiner Familie verbringt, womöglich dabei auch seine Freunde und Hobbys vernachlässigt, so kann es ganz schnell passieren, dass irgendwelche Bilder kursieren, die einem später einmal peinlich sind.

Inzwischen schauen sich Personaler oft erst einmal die Facebook-Profile ihrer Bewerber an und nicht selten kommt es dadurch zu einer Absage des Bewerbers. Ein paar politische Äußerungen oder sonstige unüberlegte Kommentare oder nachteilige Bilder reichen schon und schon ist der Traumjob Geschichte.

Immer wieder kommt es vor, dass sogenannte Fake-News sogar Einfluss auf Wahlen haben. Ganze Heerscharen gekaufter Postings sind hier oft im Spiel und nehmen Einfluss auf das Wahlverhalten der so getäuschten User.

Es ist also immer Vorsicht geboten im Umgang mit den Social-Media-Kanälen und auch in anderen Bereichen im Netz. Immer mehr Fakeshops dringen an den Markt bei denen die bezahlte Ware nie geliefert wird.

Fazit: Die Digitalisierung hat uns vieles erleichtert und ist richtig genutzt ein Segen. Allerdings ist immer ein notwendiges Maß an Vorsicht geboten, wenn man nicht Opfer von Betrügern werden möchte und/oder anderweitige Nachteile aus Gutgläubigkeit oder Unachtsamkeit erfahren möchte.

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