Review über den einzigartigen Dreadnought Cruiser, die Galaxy X, im Game Star Trek Online.

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Uwe B. Werner

Die Dreadnought Cruiser, der Galaxy X,  ist recht einzigartig in seiner Art. Als Weiterentwicklung der Galaxy-Class (Star Trek- The next Generation) tauchte es dort in der letzten Folge der Serie auf. Mit seinen drei Warpgondeln ist schon recht beeindruckend. Natürlich ist eine Untertassenabtrennung so (noch) nicht mehr möglich. Versprochen wird diese von Cryptic schon lange. Angeblich gibt es Probleme bei der Trennung der Warpgondeln…. lassen wir das mal so im Raum stehen.

Die Dreadnought ist weder besonders wendig, noch einer stärkeren Kreuzer in Star Trek Online und hat trotzdem viele Liebhaber im Spiel. Zwar finden sich auch Taktiker und Wissenschaftler unter den Spielern, doch das Schiff ist natürlich vor allem für einen Techniker gemacht. Vereinzelt als Tank genutzt und auch in frontaler Spielweise, findet sich doch zumeist ein ausgesprochenes Kreuzer-Setting mit Beams und vielleicht noch einem Torpedo wieder.

Dreadnought Cruiser (Galaxy-X)

Die Dreadnought, welche ich eine ganze Weile geflogen bin, ist optisch noch einen Schritt weiter, bzw anders als die herkömmlichen Schiffe dieser Klasse. Die normale Dreadnought ist, wie schon angesprochen, eine Weiterentwicklung der Galaxy-Class. Es schaut aus wie eine Galaxy nur eben mit einer zusätzlichen Warpgondel und recht grau in der Standardausführung. Mein Schiff dagegen ist eine Weiterentwicklung mit Komponenten der Exeter Class und nennt sich Venture Class. Von der Farbgebung abgesehen, sieht man die Unterschiede deutlich bei den Warpgondeln und der Gestaltung der Untertasse. Auch der Deflektorbereich wurde anders gestaltet. Kostet natürlich, wie sollte es anders sein bei Cryptic, ZEN.

Dreadnought Cruiser (Galaxy-X)

Da diese Weiterentwicklung erheblich mehr Mittel verschlingt, sieht man sie kaum unterwegs in den Sektoren. Es ist zwar eine rein optische Veränderung, aber mir gefällt es und wenn man neben einer riesigen Odyssey “parkt”, geht man nicht mehr so ganz grau unter.

Doch mal zu den “inneren Werten”. Die Dreadnought ist im Grunde ein recht merkwürdiges Schiff. Es ist der einzige Kreuzer der Föderation der Dual-Kanonen bestücken kann.  Kanonen vorne machen durchaus Power, trotzdem habe ich nach mehreren intensiven Tests darauf verzichtet. Torpedos sind Geschmackssache und kommen bei je nach Mission und Bedarf mit rauf. Ansonsten hat dieses Raumschiff noch zwei weitere Besonderheiten: eine spinale Phaserlanze, welche zwei gewaltige Phaserschüsse auf ein gewähltes Ziel abgibt. Diese schiffseigene Waffe hat eine Abklingzeit von 3 Minuten und lohnt sich nur in Anwendung auf größere Schiffe oder Borg-Cubes. Die Zielgenauigkeit lässt dabei gern mal zu wünschen übrig. Wenn sie aber trifft, dann macht sie 2x 7500 Schaden. Das Ganze lässt sich noch erhöhen, denn die zweite Besonderheit der Dreadnought ist: eine Tarnung.

Ja, ein  Kreuzer, der sich tarnen kann. Was soll denn der Unsinn, fragt man sich, zumal es keine Kampftarnung ist, also nur ohne roten Alarm funktioniert. Neben der schon bekannten Defiant ist dies also das zweite Schiff welches sich praktisch unsichtbar machen kann (was die Klingonen schon im Schlaf beherrschen). Am Anfang war ich sehr skeptisch und habe die Konsole rausgeworfen (leider lässt sich nicht auf andere Schiffe verfrachten).
Nach der Umgestaltung des Schiffes habe ich neben den Kanonen auch die Tarnung wieder neu getestet. Das Ergebnis war erstaunlich. Es macht Sinn! Da man sich getarnt in gute Position bringen kann und nach dem Enttarnen für 3 Sekunden +15% Schaden bekommt, ist es die ideale Vorbereitung für die spinale Phaselanze, welche leider nur frontal funktioniert. So kann man bis über 17000 Schaden in den 3 Sekunden machen. Voraussetzung dafür sollte allerdings sein, das der Gegner bereits die Schilde etwas angekratzt hat, also am Besten andere Teammitglieder den Angriff vorbereiten. Leider kostet dies dann auch einen Konsolenplatz, so dass man sich überlegen muss, ob man es nutzt.

Eine zweite Variante ist dann natürlich die eher herkömmliche Kreuzervariante. Hier heißt es dann: Beam, Beams, Beams und ggf. ein Torpedo um die Waffenenergie nicht ganz in den Keller zu fahren. Funktioniert auf dem Schiff gut, allerdings darf man dabei keine Wunder erwarten, was den Schadensoutput angeht. Der Vorteil liegt eindeutig darin, dass die Galaxy-X eben doch recht unwendig daherkommt (spielbar eigentlich erst ab zwei Wendekonsolen oder hoher Skillung der Impulstriebwerke) und man mit einer Strahlenbankbewaffnung  viel abdecken kann, ohne sich groß drehen zu müssen.

In beiden Varianten kann das Schiff jederzeit auf die umfangreichen technischen Möglichkeiten der Brückenoffiziere zurückgreifen und eignet sich so auch hervorragend als Supporter. Da ich derzeit nur einen Techniker habe und dieser auf der Excelsior mehr als glücklich ist, verschwindet die Dreadnought schnell wieder in der Werft, aber wer weiß…

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