Wie die Zukunft der Sprachassistenten wie Alexa, Google & Co unsere Suche nach Inhalten und Dienstleistungen verändern wird.

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AUTOR

Uwe B. Werner

Wie sich die Suche nach Inhalten verändern wird

Intelligente Sprachassistenten sind heute in aller Munde und bald schon nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Was uns vor noch nicht allzu langer Zeit als Science Fiction faszinierte, hat längst Einzug in unser Arbeiten und in unsere Freizeit gehalten.

Schon als Kind hat mich beeindruckt wie man in „Star Trek“ per Sprache mit dem Computer umgehen konnte. Er war intelligent, konnte mehr als nur Befehle befolgen und es war dieser vermeintliche Blick in die Zukunft, der uns bis heute fesselt. Es ist die Veränderung, wie wir mit der Technik umgehen, aber auch wie diese uns interagieren kann.

“Earl Grey, heiß!”

Voice Search, die Suche per Sprache, ist nichts fremdes mehr für uns. Ob auf dem Smartphone oder über Geräte zu Sprachassistenten, wie Google Home oder Amazons Alexa, überall bieten sich heutzutage Möglichkeiten, die Devices per Sprachbefehle zur Suche zu nutzen.

Noch stecken wir in den Kinderschuhen, was die technischen Möglichkeiten der Sprachsuche angeht. Experten und Entwickler prognostizieren für die nächsten Jahre einen rasanten technischen wie inhaltlichen Fortschritt. Bald sollen Alexa, Google & Co nicht nur Auskünfte geben können, sondern auch wirklich Aufgaben als persönlicher Assistent übernehmen.

Voice Search
Echo Plus (2. Gen.), mit Premiumklang und integriertem Smart Home-Hub, Anthrazit Stoff
  • Echo Plus hat einen integrierten Zigbee-Hub, mit dem kompatible Smart Home-Geräte ganz einfach eingerichtet und gesteuert werden können, und bietet einen verbesserten Klang für das Streamen von Musik.
  • Neue hochwertige Lautsprecher mit Dolby-Verarbeitung erfüllen den Raum mit purem 360-Grad-Klang mit klaren Höhen und dynamischen Bässen. Die Equalizer-Einstellungen sind in der Alexa App verstellbar.
  • Alexa kann Musik abspielen, die Nachrichten und die Wettervorhersage vorlesen, Wecker und Timer stellen, kompatible Smart Home-Geräte steuern, Kontakte, die ein Echo-Gerät, die Alexa App oder Skype haben, anrufen und vieles mehr.
  • Richten Sie Ihr Smart Home ein - ganz ohne separaten Hub. Bitten Sie Alexa, kompatible Zigbee-Lampen, -Schalter und mehr zu steuern. Echo Plus verfügt zudem über einen integrierten Temperatursensor.

Letzte Aktualisierung am 16.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Doch nicht nur Entwickler sind Teil dieser Entwicklung, auch die SEO Branche (Suchmaschinenoptimierung) wird sich zunehmend mit der Voice Search beschäftigen. Langfristig, da sind sich die meisten Visionäre einig, wird es Webseiten, wie wir sie kennen, kaum noch geben. Informationen werden gestrafft, aufbereitet und modular in Interfaces dargestellt. Dies betrifft dann unweigerlich auch die Suche und wie Informationen gefunden werden.

Die Sprachsuche unterscheidet sich nicht nur vom technischen Aufbau von der bisherigen organischen Suche wie wir sie kennen. Schon heute ist eine starke Verlagerung der Suchanfragen von der bisherigen Desktop-Variante, also am PC oder Notebook, hin zur mobilen Suche eingetreten. Wir beginnen immer mehr mobil zu suchen. Langfristig, da ist sich die Branche fast einig, wird sich dieser Trend auf die Sprachsuche übertragen. Wir werden weniger tippen, sondern wie ganz selbstverständlich Suchen per Sprache ausführen.

Dabei ändert sich dann auch die Art wie wir suchen. Wir sind es gewohnt, vom Desktop-PC oder dem Smartphone, kurze prägnante Wörter zu suchen und uns die besten Ergebnisse dazu anzeigen zu lassen. Aus diesen Antworten wählen wir die Informationen aus, die uns am vielversprechendsten erscheinen. Die Wahl muss nicht immer stimmig sein und so müssen wir teilweise unsere Suche und Auswahl mehrfach wiederholen.

Voice Search

Individuellere Suche

Die Sprachsuche wird unser Suchverhalten stark verändern. Wir werden individueller suchen können. Es ist davon auszugehen, dass sich die KI (Künstliche Intelligenz) der Sprachsuche in der Zukunft mehr und mehr den Sprachgewohnheiten der Nutzer anzupassen vermag. Schon jetzt suchen wir per Sprache mehr in halben oder ganzen Sätzen. Noch sind die Möglichkeiten dabei etwas eingeschränkt, aber das wird sich in den nächsten Jahren stark weiterentwickeln.
Wer heute versucht einen Sprachassistenten eine Frage mit starkem Dialekt oder lokalen Begrifflichkeiten zu stellen, wird schnell an die Grenzen des Möglichen kommen. Auch hier sind Entwicklungen zu erwarten, die wir heute noch als Fiktion ansehen.

Natürlich bedeutet diese erweiterte Suche, die eigentlich keine reguläre Suche mehr sein wird – Sprachassistenten werden Nachfragen stellen, werden stärker interagieren – auch von uns, die Daten als Grundlage anders aufzubereiten.

Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, von Texten, ist heute schon lange ein wichtiger Teil für die Veröffentlichung von Daten. Auch hier wird sich mit der Sprachsuche vieles ändern. SEO, wie wir es heute kennen, wird es schon in naher Zukunft kaum noch geben. Wir werden uns auf die neuen Möglichkeiten einstellen müssen, werden Texte anders aufbereiten, anders strukturieren und damit auch unsere Art zu schreiben, langfristig verändern.

So hat die technische Entwicklung auch direkten Einfluss auf unsere Kommunikation, auf unsere Art Inhalte zu beschreiben, letztlich auf unsere Sprache. Es wird noch eine Weile dauern bis uns Computer heißen Tee servieren, aber sie werden immer mehr in der Lage sein uns und unsere Diktion besser zu verstehen. Den Anfang erleben wir mit den Sprachassistenten.

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