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Social Media und die Erfahrungen damit

Social Media

Social Media oder auch Soziale Medien, vor ein paar Jahren noch Randerscheinung, heute für die meisten nicht mehr weg zu denken. Erfahrungen damit.

Social Media oder auch Soziale Medien, vor ein paar Jahren noch Randerscheinung, heute für die meisten nicht mehr weg zu denken. Während die Jüngeren von Facebook weggewandert sind und selbst Snapchat schon wieder den Rücken kehren, ist Instagram fast schon Pflicht und Twitter schwankt immer, ob es überleben soll. Pinterest und Youtube als alte Hasen und Google+ mit der ewigen Erwartung, es würde doch noch mal richtig wiederbelebt werden.

Ein buntes Kaleidoskop an Diensten, die einander immer ähnlicher werden. Die Story Deines Tages, untereinander verbundene Benachrichtigungen, Crossover-Sharing und letztlich sieht man dann doch überall fast den gleichen Content.


Teil der Blogparade der Wunschschmiede zum Thema: „Welche Soziale Medien nutzt Du und wie sind Deine Erfahrungen damit? Welche Soziale Medien nutzt Du und wie sind Deine Erfahrungen damit? Ich unterscheide dabei zwischen beruflicher und privater Nutzung und berichte hier ausschließlich über meine privaten Erfahrungen und Nutzungen.


Meine Erfahrungen mit Social Media Plattformen

Facebook, eine Haßliebe, wie bei vielen. Es ist bei mir nicht die Startseite meines Browsers und spielt aber trotzdem noch eine wichtige Rolle. Es ist die Plattform wo die meisten Freunde vertreten sind und selbst meine Familie, weit verstreut über die Lande, tauscht sich dort regelmäßig aus. Facebook ist für mich eineMischung aus Tagebuch und  Multiplikator für Blogartikel. Es gibt spannende Gruppen und gerade für Foodblogger oder Blogger allgemein reichlich Stoff zum Austauschen. Zunehmende Werbung und der furchtbare Algorithmus lässt mich aber leider auch öfters wirklich interessante Artikel übersehen.

Statt „Follower“ gibt es hier „Freunde“, die zumeist keine sind und so mutet es mitunter seltsam an, wenn jemand knapp 5000 „Freunde“ bei sich versammelt hat. „Follower“ wäre auch hier der bessere Begriff. Facebook bleibt für mich als Blogger unbestritten eine der wichtigsten Plattformen.

Twitter

Twitter und ich, das ist eine lange Geschichte. Lange konnte ich mit den 140 Zeichen nichts anfangen und immer wieder legte ich längere Pausen ein. Ich fühlte mich eingeengt und fand Twitter mehr als reinen Chat. Erst in den letzten zwei Jahren, nachdem ich auch mehr und mehr Twitterer persönlich kennengelernt hatte, begann der Spaß. Noch immer bin ich nicht der typische Twitter-User, der täglich dort Spuren hinterlässt. Bei mir ist es mehr nach Lust und Laune.

Und dann kam das Desaster. Mein Twitter Account wurde gehackt und konnte auch nicht wieder richtig hergestellt werden. Vom Support kam nicht viel mehr als Textbausteine und so beschloss ich schweren Herzens nach 7 Jahren meinen Account still zu legen und von vorn zu beginnen. Alle Follower weg, alle Tweets und leider nahm ich keinen neuen Usernamen, so das viele bis heute nicht mal bemerkt haben, dass sie mir nicht mehr folgen. Was solls, auf ein Neues!

Pinterest war für mich eigentlich stets nur eine weitere Plattform wie Flickr, Instagram oder 500px, um eigene Fotos präsentieren zu können. Erst spät erkannte ich den Mehrwert für meinen Blog. Seitdem ich Pinterest sehr viel gezielter einsetze, ist die Plattform neben Facebook zur wichtigsten Plattform geworden. Noch gilt es für mich die Boards dort besser zu strukturieren, neue Cover zu erstellen und hier im Blog viele Beiträge und Grafiken zu bearbeiten. Das Ergebnis ist jedoch beachtlich und es haben sich im Laufe der Zeit interessante neue Verbindungen ergeben.

Social Media

Google+ ist totgesagt, lebt länger und doch mehr und mehr nur noch themenspezifisch interessant. Immer wieder doktort Google an seinem sozialen Netz erfolglos herum. Vielleicht wird aus Google+ nie wirklich ein breites soziales Netz, doch als Nischenplatz für Themen und Communities hat sich durchaus bewährt.

Ob Gruppen zu einzelner Software, Kochinspirationen oder Marketingfragen, es sind nicht immer die Gruppe für die breite Masse und manches Mal auch eher Friedhofsruhe, aber trotzdem schaue ich (zugegeben seltener) hinein.

Youtube hat bislang keine große Rolle bei mir gespielt. Vor allem einige Videos zu Software und etliche zu Star Trek Online habe ich dort publiziert, doch der Nutzen für andere Artikel erschien mir zweifelhaft.

Instagram ist für mich mehr Spaß an plötzlichen Entdeckungen mit dem Smartphone. Ich habe aufgehört dort Blogartikel zu promoten und nutze da auch keine Spiegelreflexkameras, sondern so, wie es eigentlich gedacht ist, mein Smartphone unterwegs. Es ist der einzige Dienst, bei dem ich die Storys anderer Nutzer gern mal schaue und wo es nicht allzu sehr nervt.

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Und dann war da noch…

Von jedem ein wenig, nirgends zu viel, als das es nerven könnte. So ist meine Devise für die private Nutzung meiner Social Media Kanäle. Ob Promotion für Artikel, privates Getippsel oder Schnappschüsse von Unterwegs: solange es nicht in Stress ausartet ist für mich alles gut.

Und genau da sehe ich mehr und mehr, gerade bei Jüngeren, eine negative Auswirkung der ganzen Social Media Blase. Es wird nur noch gestylt, verglichen und inszeniert. Wenig ist authentisch und viele sind deprimiert, wenn sie dem Trend nicht entsprechen oder nicht mithalten können. Die Beauty People scheinen unentwegt im Urlaub zu sein, sind immer gut gelaunt und präsentieren Ihre Kooperationsmarken, dass es einem übel wird. Es ist an der Zeit, dass die Blase platzt…

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