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	Kommentare zu: Bloggen ohne Social Media: Was passiert dann?	</title>
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	<description>Hochsensibilität, Overthinking &#38; Lebenswelten</description>
	<lastBuildDate>Fri, 14 Aug 2026 23:34:38 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Uwe Werner		</title>
		<link>https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-240</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uwe Werner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 23:34:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-239&quot;&gt;Sven&lt;/a&gt;.

Hallo Sven,

deine eigentliche Frage lautet: Reichen RSS und Netzwerk, wenn Google gleichzeitig wegbricht? Ehrlich: nein, nicht vollständig – und das sollte ich so auch nicht behaupten.

RSS-Feed und Blogger-Netzwerk tragen deine Stammleser, die dich schon kennen. Sie ersetzen aber keinen Traffic von Menschen, die dich noch nicht kennen und über eine Suchanfrage zum ersten Mal auf dich stoßen. Genau dieser Fund-Traffic ist es, den ein Blog mit finanziellem Interesse am meisten braucht, weil er die Reichweite über den bestehenden Leserkreis hinaus wachsen lässt. Fällt er weg, wächst so ein Blog nicht mehr, er verwaltet nur noch, was er schon hat.

Die Verknüpfung, die du im Kopf hast, macht deshalb Sinn: Der Verzicht auf Social Media ist nur deshalb verkraftbar, weil Google als Ersatz-Fundament einspringt. Fällt dieses Fundament auch noch weg, bleibt kein zweites mehr übrig, das genauso viel Neuleser bringt. Bing, DuckDuckGo und Co. federn das etwas ab, aber Google macht in Deutschland den Löwenanteil der Suchanfragen aus, das würde ich nicht kleinreden.

Für einen Blog ohne finanzielles Interesse, wie deinen, stimmt deine Einschätzung: Bestandsleser plus Netzwerk reichen, wenn Wachstum kein Ziel ist. Für einen Blog, der wachsen oder Einnahmen erzielen soll, ist dein Einwand berechtigt – dort wäre der komplette Ausfall von Social Media und Suchmaschinen tatsächlich ein größeres Problem, als der Artikel es darstellt. Das nehme ich als Ergänzung mit, danke dir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-239">Sven</a>.</p>
<p>Hallo Sven,</p>
<p>deine eigentliche Frage lautet: Reichen RSS und Netzwerk, wenn Google gleichzeitig wegbricht? Ehrlich: nein, nicht vollständig – und das sollte ich so auch nicht behaupten.</p>
<p>RSS-Feed und Blogger-Netzwerk tragen deine Stammleser, die dich schon kennen. Sie ersetzen aber keinen Traffic von Menschen, die dich noch nicht kennen und über eine Suchanfrage zum ersten Mal auf dich stoßen. Genau dieser Fund-Traffic ist es, den ein Blog mit finanziellem Interesse am meisten braucht, weil er die Reichweite über den bestehenden Leserkreis hinaus wachsen lässt. Fällt er weg, wächst so ein Blog nicht mehr, er verwaltet nur noch, was er schon hat.</p>
<p>Die Verknüpfung, die du im Kopf hast, macht deshalb Sinn: Der Verzicht auf Social Media ist nur deshalb verkraftbar, weil Google als Ersatz-Fundament einspringt. Fällt dieses Fundament auch noch weg, bleibt kein zweites mehr übrig, das genauso viel Neuleser bringt. Bing, DuckDuckGo und Co. federn das etwas ab, aber Google macht in Deutschland den Löwenanteil der Suchanfragen aus, das würde ich nicht kleinreden.</p>
<p>Für einen Blog ohne finanzielles Interesse, wie deinen, stimmt deine Einschätzung: Bestandsleser plus Netzwerk reichen, wenn Wachstum kein Ziel ist. Für einen Blog, der wachsen oder Einnahmen erzielen soll, ist dein Einwand berechtigt – dort wäre der komplette Ausfall von Social Media und Suchmaschinen tatsächlich ein größeres Problem, als der Artikel es darstellt. Das nehme ich als Ergänzung mit, danke dir.</p>
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		<title>
		Von: Sven		</title>
		<link>https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-239</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 21:39:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-238&quot;&gt;Uwe Werner&lt;/a&gt;.

Hallo Uwe,

dass es hier erst einmal um Social-Media ging, ist mir bewusst. Dagegen habe ich ja auch nichts einzuwenden. Ich teile meinen Blog auch nur noch ins Fediverse. Ist ein wenig Social-Media, aber nicht ganz so viel. 

Mir fiel nur auf, dass in der Erklärung, warum der Verzicht auf Social-Media gar nicht so schlimm ist, halt auch ziemlich häufig auf die Suchmaschinen verwiesen wird, wo Leser*Innen gezielt nach einem Thema suchen und dadurch auf dem Blog landen. Und dann fiel mir halt ein, dass auch Suchmaschinen durch ihre Algorithmen ja ebenfalls vorgeben, welche Relevanz ein Artikel hat oder eben nicht und dass sie im schlimmsten Fall entscheiden, dass dein Blog gar keine Relevanz hat. Und deswegen war meine Frage, was passiert, wenn du kein Social-Media mehr hast und die Suchmaschinen dann plötzlich sagen, dass sie dich nicht mehr für relevant halten. Reichen dann RSS-Feed und persönliches Netzwerk wirklich? 

Ich bin absolut bei dir, dass der Austausch mit anderen Blogger*Innen - durch Kommentare zum Beispiel - ein super Baustein sind, um die eigenen Themen zu verbreiten. Ich bin absoluter Fan von RSS und habe einen vollen Feedreader, aber die Frage ist, ob das reicht? 

Für mich und meinen privaten Blog kann ich die Frage schnell beantworten. Mir reicht das, weil ich keine finanziellen Interessen habe, aber bei allen anderen könnte ich mir halt vorstellen, dass der Wegfall vom Suchmaschinentraffic dann doch sehr schwer trifft, wenn dann keine Social-Media-Accounts mehr vorhanden sind. In meinem Kopf gibt es da irgendwie eine Verknüpfung der beiden Themen, die ich gerade irgendwie nicht richtig ausdrücken kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-238">Uwe Werner</a>.</p>
<p>Hallo Uwe,</p>
<p>dass es hier erst einmal um Social-Media ging, ist mir bewusst. Dagegen habe ich ja auch nichts einzuwenden. Ich teile meinen Blog auch nur noch ins Fediverse. Ist ein wenig Social-Media, aber nicht ganz so viel. </p>
<p>Mir fiel nur auf, dass in der Erklärung, warum der Verzicht auf Social-Media gar nicht so schlimm ist, halt auch ziemlich häufig auf die Suchmaschinen verwiesen wird, wo Leser*Innen gezielt nach einem Thema suchen und dadurch auf dem Blog landen. Und dann fiel mir halt ein, dass auch Suchmaschinen durch ihre Algorithmen ja ebenfalls vorgeben, welche Relevanz ein Artikel hat oder eben nicht und dass sie im schlimmsten Fall entscheiden, dass dein Blog gar keine Relevanz hat. Und deswegen war meine Frage, was passiert, wenn du kein Social-Media mehr hast und die Suchmaschinen dann plötzlich sagen, dass sie dich nicht mehr für relevant halten. Reichen dann RSS-Feed und persönliches Netzwerk wirklich? </p>
<p>Ich bin absolut bei dir, dass der Austausch mit anderen Blogger*Innen &#8211; durch Kommentare zum Beispiel &#8211; ein super Baustein sind, um die eigenen Themen zu verbreiten. Ich bin absoluter Fan von RSS und habe einen vollen Feedreader, aber die Frage ist, ob das reicht? </p>
<p>Für mich und meinen privaten Blog kann ich die Frage schnell beantworten. Mir reicht das, weil ich keine finanziellen Interessen habe, aber bei allen anderen könnte ich mir halt vorstellen, dass der Wegfall vom Suchmaschinentraffic dann doch sehr schwer trifft, wenn dann keine Social-Media-Accounts mehr vorhanden sind. In meinem Kopf gibt es da irgendwie eine Verknüpfung der beiden Themen, die ich gerade irgendwie nicht richtig ausdrücken kann.</p>
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		<title>
		Von: Uwe Werner		</title>
		<link>https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-238</link>

		<dc:creator><![CDATA[Uwe Werner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 16:53:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.uwebwerner.de/?p=281184#comment-238</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-237&quot;&gt;Sven&lt;/a&gt;.

Hallo Sven,

ein wichtiger Unterschied fehlt in deinem Vergleich: Ich wollte im Gedankenexperiment auf Social Media verzichten, nicht auf Google. Das sind zwei völlig unterschiedliche Abhängigkeiten, und die in einen Topf zu werfen, verwischt genau die Unterscheidung, um die es im Artikel geht.

Bei Instagram und Co. entscheidet der Algorithmus, wer deinen Beitrag überhaupt zu sehen bekommt – bei jedem einzelnen Post, neu. Bei Google entscheidest du mit deinem Text und deiner SEO-Arbeit mit, ob du überhaupt gefunden wirst. Das eine ist Bittstellen um Aufmerksamkeit, jeden Tag. Das andere ist Pull: Jemand sucht etwas, und dein Text beantwortet es. Beides hängt von einer Plattform ab, ja. Aber nicht auf dieselbe Art.

Und ja, dein Fall zeigt: Auch Google kann dich ohne Erklärung aussortieren. Das ist ein echtes Risiko, das ich im Artikel nicht behandelt habe, weil es dort nicht um Suchmaschinen ging. Aber genau deshalb baust du eben nicht nur auf Google, sondern zusätzlich Newsletter, RSS, Stammleser und Vernetzung auf – damit dich kein einzelner Ausfall komplett trifft. Das war die Grundthese, nicht &quot;Google statt Social Media&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-237">Sven</a>.</p>
<p>Hallo Sven,</p>
<p>ein wichtiger Unterschied fehlt in deinem Vergleich: Ich wollte im Gedankenexperiment auf Social Media verzichten, nicht auf Google. Das sind zwei völlig unterschiedliche Abhängigkeiten, und die in einen Topf zu werfen, verwischt genau die Unterscheidung, um die es im Artikel geht.</p>
<p>Bei Instagram und Co. entscheidet der Algorithmus, wer deinen Beitrag überhaupt zu sehen bekommt – bei jedem einzelnen Post, neu. Bei Google entscheidest du mit deinem Text und deiner SEO-Arbeit mit, ob du überhaupt gefunden wirst. Das eine ist Bittstellen um Aufmerksamkeit, jeden Tag. Das andere ist Pull: Jemand sucht etwas, und dein Text beantwortet es. Beides hängt von einer Plattform ab, ja. Aber nicht auf dieselbe Art.</p>
<p>Und ja, dein Fall zeigt: Auch Google kann dich ohne Erklärung aussortieren. Das ist ein echtes Risiko, das ich im Artikel nicht behandelt habe, weil es dort nicht um Suchmaschinen ging. Aber genau deshalb baust du eben nicht nur auf Google, sondern zusätzlich Newsletter, RSS, Stammleser und Vernetzung auf – damit dich kein einzelner Ausfall komplett trifft. Das war die Grundthese, nicht &#8222;Google statt Social Media&#8220;.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Sven		</title>
		<link>https://www.uwebwerner.de/bloggen-ohne-social-media/#comment-237</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sven]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2026 16:13:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.uwebwerner.de/?p=281184#comment-237</guid>

					<description><![CDATA[Okay, während des Lesens habe ich permanent was von Suchmaschinen und Google gelesen. Auch das sind fremde Plattformen und wenn dein Blog dort plötzlich nicht mehr gelistet wird und du nicht weiß, warum, woher kommen die Leser*Innen dann? Auch Suchmaschinen führen zu einer Abhängigkeit, die kannst du mit SEO beeinflussen, du kannst aber nicht beeinflussen, wenn Google deinen Blog plötzlich nicht mehr listet und der die Webmastertools dafür nicht einmal einen Grund liefern. 

Ich habe mit meinem privaten Blog gerade genau dieses Problem. Er ist nicht indexiert bei Google, bei anderen Suchmaschinen allerdings schon und es gibt in den Webmastertools auch keine Hinweise, keine manuellen Maßnahmen und auch keine anderen. Es scheint also auch hier um Relevanz zu gehen. Google entscheidet, ob mein Blog relevant ist, genauso, wie es Social-Media-Plattformen machen, die einen Algo haben. 

Dann bleibt also die Frage, welche Kanäle hast du noch, wenn du auf Social-Media verzichtest und die größte Suchmaschine dich für nicht relevant hält, um deine Inhalte zu teilen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, während des Lesens habe ich permanent was von Suchmaschinen und Google gelesen. Auch das sind fremde Plattformen und wenn dein Blog dort plötzlich nicht mehr gelistet wird und du nicht weiß, warum, woher kommen die Leser*Innen dann? Auch Suchmaschinen führen zu einer Abhängigkeit, die kannst du mit SEO beeinflussen, du kannst aber nicht beeinflussen, wenn Google deinen Blog plötzlich nicht mehr listet und der die Webmastertools dafür nicht einmal einen Grund liefern. </p>
<p>Ich habe mit meinem privaten Blog gerade genau dieses Problem. Er ist nicht indexiert bei Google, bei anderen Suchmaschinen allerdings schon und es gibt in den Webmastertools auch keine Hinweise, keine manuellen Maßnahmen und auch keine anderen. Es scheint also auch hier um Relevanz zu gehen. Google entscheidet, ob mein Blog relevant ist, genauso, wie es Social-Media-Plattformen machen, die einen Algo haben. </p>
<p>Dann bleibt also die Frage, welche Kanäle hast du noch, wenn du auf Social-Media verzichtest und die größte Suchmaschine dich für nicht relevant hält, um deine Inhalte zu teilen?</p>
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