Leben & Arbeit

World of Warcraft – Nicht nur die Erde bebt

Weihnachten naht und bevor Anfamg Dezember das neue Add-on Cataclysm von World of Warcraft herauskommt, schob Blizzard sozusagen als Einstimmung schon zwei Patches mit insgesamt über 6GB über die Leitung. Vor Jahren noch wäre das unwiderrufliche Aus für viele Spieler gwesen und selbst heute ist das für viele mit einer weniger schnellen DSL-Leitung ein mehrtägiger Kraftakt.

Doch damit nicht genug, wurden alle Talente wie man sie kannte über den Haufen geworfen. Das hieß erstmal vieles neu begreifen und versuchen, Guides lassen da noch auf sich warten. Macht das Ganze auch irgendwie wieder spannend, wenn da nicht die erheblichen Mankos wären, die seit dem Patch Einzug hielten.

Teilweise ist das Spiel einfach unspielbar geworden. Dalaran besucht man bestensfalls noch Nachts oder ganz früh Morgens, sonst hängt und ruckelt alles vor sich hin. Bei vielen Instanzen hängt sich der Rechner komplett auf. Das betrifft PC´s gleichermaßen wie Mac´s und ist oft mehr als nur ärgerlich.

Für über 12 Euro monatliches Spielvergnügen möchte man ganz sicher kein Betatester sein!

Vielleicht war die Entwicklungszeit nicht lang genug, vielleicht geht man im Hause Blizzard auch von einer utopischen Hardwarekonfiguration in Privathaushalten aus oder die Server sind schlicht mit all dem grafisch-neuen-Schnickschnack überfordert: fazit ist, die Unzufriedenheit wächst und ob dann Cataclysm noch etwas zu retten vermag ist derzeit völlig offen.

Die Erde bebt… nicht nur im Spiel.

4 Kommentare

  • Wobei natürlich die neuen Rassen durchaus interessant sind,
    und irgendwie glaube ich auch, dass die Fans/Süchtigen des Spiels eher ihre Hardware übermäßig aufrüsten, als dass sie zukünftig auf WoW verzichten.

  • Klar gibt es vieles, was reizt und sicherlich auch Spaß machen wird, aber im Moment komtm man sich doch eher vor, als wäre es ein großer Rückschritt.

  • Ist das nicht mit allen Neuerungen so?

    (Okok, es ist vielleicht ein bisschen hochgegriffen, Autos statt Pferde mit der Fortentwicklung von WoW zu vergleichen, aber… äh… ja. Es ist zu hoch gegriffen.)

    Mich würde interessieren, ob diese 6 GB auch tatsächlich 6 GB wert sind. Andererseits kann man nicht mehr spielen, wenn man nicht mitmacht. Man ist also… der Willkür der Entwickler unterworfen.

  • Natürlich ist man letztlich der Entwicklung unterworfen, aber ich erwarte für mein Geld, was ich da Monat für Monat so berappe, dann schon, das es wenigstens einigermaßen stabil läuft. Wenn ich jetzt aber z.B. den aktuiellen Eventboss ind er Instanz betrete und man nur daauf warten kann, dann es abstürzt, dann ist das für Blizzard und die Jahrelange Entwicklung beschämend und für mich ärgerlich.
    Man darf sich eben auch nicht alles einfach gefallen lassen und sollte sich zumindest beschweren.

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