Leben & Arbeit Musik

Wohin mit den mp3?

Wenn die heimische Musiksammlung verstaubt

Da war ich doch selbst erstaunt als ich eben feststellte, das da glatte 138 Gb an Musik auf meiner Festplatte schlummert. Und genau das tut sie, die schlummert und verstaubt. Eine Mp3-Sammlung aus weit über einem Jahrzehnt Musikleidenschaft.

Ein Artikel bei Netzwertig brachte mich heute auf das Thema. Seitdem ich Spotify und dort allem die Premium-Variante nutze (würde aber für Simfy & Co ebenso gelten), rühr ich mein iTunes eigentlich nicht mehr an. Gerade mal ein paar Hörbücher für Zugreisen überspiel ich noch, sonst läuft alles bequem über den Musik-Streaming-Dienst mit der Offline Funktion. Seit heute läuft das Ganze nun auch über die Telekom und somit kann ich sogar unterwegs streamen ohne Angst um mein Datenvolumen zu haben.

Was also tun mit der gesammelten Musik, die ich so nun doch nicht mehr höre. Fast alles finde ich bei Spotify wieder oder hab es längst als lokale Datei synchronisiert, habe meine Listen organisiert und meine Abos gepflegt. Trotzdem fällt es mir schwer mich von der MP3-Sammlung zu trennen. Warum eigentlich?

Es hängen viel Erinnerungen an einzelne Stücke oder Alben und ja, es gibt auch wenige Songs, die es bei Spotify nicht gibt, doch deshalb die Festplatte verstopfen? Aber was ist wenn es Spotify mal nicht mehr geben sollte oder ich keine Lust mehr auf zu zahlendes Abo habe? „German Angst“, wie ein Kommentar bei Netzwertig fragte?

Vielleicht werde ich Stückchenweise aufräumen, vielleicht packt es mich auch und hau.ruck weg ist es, aber richtig ergründen kann ich das auch nicht. Musik ist wichtig für mich, wie Essen und Trinken, es ist meine ganz persönliche Art von Droge, ohne die ich nicht richtig funktionieren mag.

Und für alles andere gibt es ja Jamendo, wo ich immer noch auf eine bessere iOS-App inkl. Player warte.

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