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Wieviel Cloud darfs sein?

Wieviel Cloud

Cloud. Überall verfügbar, meist recht schnell und praktisch obendrein. Datenschutz manchmal bedenklich, technisch nicht immer ausgereift. So praktisch wie die eigene Festplatte, viele unterschiedliche Anbieter, verschiedene Preismodelle. Cloud…

Mal ehrlich, kaum einer kommt heute an einer Cloud vorbei. Sei es beruflich, privat oder das ganze Softwarebundles darauf ausgerichtet sind. Doch wieviel Cloud brauche ich wirklich?

Beruflich haben wir in der Agentur so einiges ausprobiert und uns dann für einen Anbieter entschieden. Das ist für die Arbeit im Team durchaus sinnvoll, auch wenn hochsensible Daten dort nicht unbedingt etwas zu suchen haben. Doch auf die Sicherheitsfrage will ich hier an der Stelle gar nicht wirklich eingehen. Die Daten über den eigenen Server auszutauschen mag vielleicht sinnvoller sein, wirklich sicherer ist das aber letztlich auch nicht. Wer wie wo was mitliest, wer kann das heute noch mit Gewissheit sagen?

Privat habe ich lange fast ausschließlich meine Dropbbox genutzt. Das ist nett solange die Daten überschaubar sind. Bei größeren Mengen aber beginnt das ewige rödeln beim Start des iMac doch langsam zu nerven. Der Vorteil klar, keine Cloud ist bisher so gut und vielfältig in verschiedene Programme integriert, bzw wird von ihnen genutzt.

Trotzdem bin ich mehr und mehr ein Freund von Google Drive geworden. Sagenhaft schnell und mit einem ganz ordentlichen Startvolumen von immerhin 15GB, da kommt man privat schon eine Weile mit hin. Leider gibt es ab und an Verbindungsprobleme, doch das trübt die Freude kaum. Auch als App fürs iphone und mit dem Plus meine Google+ Fotos dort ohne Speicherverlust in Picasa ablegen zu können, dazu noch die Geschichte mit Google-Docs, macht das Paket für mich fast unschlagbar.

Und trotzdem nutze ich seit kurzer Zeit noch eine dritte Cloud. Wozu denn das wird sich mancher fragen. Bei Copy gibt es ebenfalls 15GB am Start, so das insgesamt ganz schöner Speicherplatz zustande kommt. Ich nutze Copy allerdings auch im wahrsten Sinne des Wortes, um zwischen Macbook und iMac mal eben was hin- und herzuschieben. Das könnte ich natürlich mit den anderen Clouds auch, aber da ich dort eine ausgeprägte Ordnerstruktur habe, nutze ich Copy gern als ne Art Zwischenablage und irgendwann wird dann darin alles mal gelöscht.

Update 2016:

Indessen wurde „Copy“ selbst gelöscht.

Sicherlich gibt es andere Lösungen,aber  für mich im normalen Workflow hat sich das durchaus als praktisch erwiesen.

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