Gesundheit

Umräumen ist wichtig. Innen wie außen.

Umräumen

Umräumen, aufräumen, umdekorieren, das Gewohnte einfach mal auf den Kopf stellen oder rechts und links tauschen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch ebenso wichtig sind neue Reize und Erlebnisreisen, im Kleinen wie im Großen.

Lange schon stand es auf dem Plan. Umräumen. Es klingt erstmal banal, aber wer die Vorgeschichte kennt, der weiß, das es durchaus kompliziert sein kann. Das Leben ist bekanntlich zu kurz, um morgen anzufangen. So können auch scheinbare kleinere Dinge oft groß und schwer wirken.

Der Schreibtisch sollte ans Licht und irgendwie wurde daraus einmal komplett umräumen. Lässt sich nicht in allen Räumen immer gleich gut schaffen. Ich habe Glück, dass meine Wohnung recht große Räume hat und so gab es, mit viel Unterstützung meines besten Freundes, einmal Chaos pur, bevor es nun so ist, wie ich es gern haben wollte. Wie immer beim umziehen, umräumen und einräumen wird dann doch noch einiges anders und viel besser als zunächst gedacht.

Doch was ist am Umräumen so wichtig?

ụm·räu·men

<räumst um, räumte um, hat umgeräumt> (mit OBJ)

1jmd. räumt etwas um etwas anders ordnen, indem man es an einen anderen Platz stellt die Bücher im Regal umräumen
2jmd. räumt etwas um den Inhalt von etwas anders ordnen das Wohnzimmer umräumen

Anders ordnen, an einen anderen Platz stellen. Eine Wohnung sei auch immer ein Spiegel des eigenen Befindens, heißt es. Wenn wir also alles mal neu ordnen, dann machen wir das zumeist nicht nur äußerlich. Auch das innere Umräumen, Prioritäten überdenken und neu ordnen ist wichtig und sollte seine Zeit haben.

Für mich begann es damit, dieses „machen wir mal, treffen wir uns mal, müssten wir mal…“ aus meinem Leben zu verbannen.

Wenn man also sein Leben etwas umkrempelt, dann hat das nicht nur innerlich einige Weichen, die man stellen will und muss. Auch das Äußerliche, in dem Fall die äußerliche Umgebung, bedarf eines Wandels ab und zu. Neue Blickwinkel schaffen neue Horizonte und genauso wie wir als Mensch im Laufe der Zeit immer wieder verändern und entwickeln, so sollte auch unsere Wohnung diesen Prozess durchlaufen.

Es ist erstaunlich, wie man mit einem anderen Standort auch andere Dinge wahrnimmt, wie mehr Licht und Bewegungsfreiheit auch die Gedanken freier werden lässt. Unser Körper ist Heim für unsere Seele und unsere Wohnung Heimstadt für unseren Körper. Erneuerung, Weiterentwicklung und eben auch mal das Umräumen, äußerlich wie innerlich, tragen zum Wohnbefinden bei.

Ein weiterer positiver Effekt ist das „loslassen„. Man mistet mal so richtig aus, trennt sich von unnützem Kram und damit meine ich jetzt nicht nur das Äußerliche der Wohnung…

 

4 Kommentare

Hinterlass einen Kommentar