Software & Im Netz

Twitter und die neue Lust der aktiven Kommunikation

Twitter Titelbild

Twitter und ich, das war lange keine Liebesbeziehung. Am Anfang fand ich es noch einigermaßen interessant, fühlte mich aber durch die begrenzte Zeichenzahl eingeengt. Zudem  war es zu Beginn schwierig die passende und interessanten Menschen,denen ich folgen wollte, zu finden. Irgendwie baute es sich langsam auf, aber besonders aktiv war ich nie.

Das änderte auch nichts daran, das sich diverse Apps und Programme für Twitter näher unter die Lupe nahm. Ich wurde mit diesem Kurzchat einfach nicht recht warm. Beruflich war es oft eine Notwendigkeit, doch privat war ich lustlos und desinteressiert. Facebook und vor allem das neue Google+ erschienen soviel umfassender, umfangreicher und spannender.

Twitter ist… was jeder selbst daraus macht. Ich habe nichts mehr daraus gemacht und deshalb ist es auch nichts mehr für mich. 

Immer wieder in der Versuchung Twitter endgültig den Rücken zu kehren, schaute ich Wochen, ja Monate nicht hinein. Mit der beginnenden Überarbeitung meines Blogs kam die Frage, ob ich Twitter überhaupt zukünftig noch einbinden sollte. Längst war ich allen Programmen entwichen und nutze Twitter mit den hauseigenen Angeboten des Unternehmes, die nicht die schlechtesten sind. Noch heute habe ich auf meinem iphone ausschließlich die reine Twitter App und bin sehr zufrieden damit.

Stück für Stück und fast unmerklich kam die mobile Lust an der Kommunikation zurück. Spätestens als ich, für einen bevorstehenden Kundenrelaunch, mich beruflich auch wieder mehr mit dem Kanal beschäftigen musste und die Vorzüge von Tweetdeck entdeckte, begann es mich zu packen.

Wenn ich heute zurückdenke, bin ich froh und dankbar für die Möglichkeiten, die wir heute haben. Ohne Social Media wäre das alles gar nicht möglich. Ich entdecke einen wunderbaren Komponisten, der seine Musik über Jamendo verbreitet. Jahre später schreibt er Soundtracks für Oscar-nominierte Filme, ist bei Spotify gelistet und wir sind lange schon bei Facebook befreundet. Tausende Kilometer trennen uns und doch ist alles nur ein Klick entfernt.

Ich bin immer wieder erstaunt welch interessante Menschen ich weltweit durch die sozialen Netze kennengelernt habe im Laufe der Jahre.

Ich bin sicherlich nicht das, was man einen „Onlinemensch“ nennt, dafür sehe ich auch viele Dinge sehr kritisch,aber ich weiß zu würdigen,was uns heute möglich ist.

Twitter ist ein Teil davon und indessen lerne ich auch dort immer mehr Follower mal real kennen. Ich bin längst kein Hardcore-Twitterer und habe mich unlängst über meinen 14.000 Tweet gefreut. Für andere eine verschwindend geringe Zahl, doch letztlich steht die Freude an der Kommunikation im Mittelpunkt.

[wc_box color=“info“ text_align=“left“]

Und wer Lust hat mir zu folgen, der darf dies gern tun: https://twitter.com/uwebwerner

[/wc_box]

 

5 Kommentare

Hinterlass einen Kommentar