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Tweetings Twitter Client für Android im Test

Tweetings Titelbild

Tweetings – Alternative Twitter App

Nach meinem Umstieg vom iPhone auf Android war ich ja auf der Suche nach einem brauchbaren Twitter Client. Die Auswahl ist groß, aber gute Twitter-Clients sind auch selten.

Die hauseigene Twitter-App, welche ich auf dem iPhone noch ganz gern genutzt hatte, gefiel auf Android, wegen anderer Anordnung der Funktionen, gar nicht mehr. Tweetcaster, welches mir auf dem Tablett noch gut gefallen hatte, ließ mich mit der Optik beim Smartphone dann doch eher schaudern, auch wenn viele Funktionen durchaus gut waren. Es folgte ein Ausflug zu Fenix, der ersten kostenpflichtigen Twitter-App, welche ich auf Android testete. Schon richtig schick, aber leider auch ein relativer Akku-Fresser. Funktional allerdings sehr gut umgesetzt. Mit Falcon Pro folgte der nächste recht hochwertige Test. Bis auf das seltsame Zahlungsmodell (pro Account) gab es wenig auszusetzen.

Tweetings im Playstore

Doch dann kam Tweetings for Twitter daher. Für über Drei Euro nicht das preisgünstigste Vergnügen, aber ich wollte herausfinden, ob es sich lohnt und wie sich damit im Alltag umgehen lässt.

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Tweetings Settings

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Tweetings Settings

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Anpassbar bis zum umfallen

Es gibt wohl wirklich keinen anderen twitter-Client, der so umfassend anpassbar ist wie Tweetings. Das geht weit über die Optik hinaus. Fast jede Funktion lässt sich einstellen. Ganze Themes werden online geteilt. leider gibt es dabei keine Voransicht, sondern sie werden beim Auswählen gleich geladen. Da es aber keine Grafiken sondern nur optische Einstellungen sind, fällt das kaum ins Gewicht.

Auch externe Dienste wie Buffer oder Bitly können einfach angesprochen werden. Für tweets können eigene Signaturen, ähnlich einem mailprogramm, erstellt werden. Bei (noch) 140 Zeichen oft nicht so wirklich sinnvoll.

Auch Tweetings bringt wie schon Fenix oder Facon pro einen Mute-Filter mit.  Hier können, im Gegensatz zu den anderen Clients jedoch dezidiert User, Keywords, Links oder Apps gemutet werden. Zudem ist die Verwaltung über eine eigene Liste in den Einstellungen recht komfortabel.

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Tweetings Mute Filter

 

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Tweetings Notifications

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Notifications und Kritik

Einer der ganz wenigen Schwachpunkte von Tweetings sind die Notifications. Auch diese lassen sich in den Einstellung einstellen, allerdings sind viele wichtige Notifications / Benachrichtigungen nur über Push verfügbar. Bedeutet, das mit neue Follower z.B. nur als Push-Nachricht angezeigt werden. Sofern ich diese weg klicke, kann ich darauf nicht mehr zugreifen,da im Client selbst es keine Nachricht dazu gibt. Ein, mit Verlaub, selten dämliches Prinzip, welches sich leider auch so derzeit nicht ändern lässt. Statt solche Nachrichten, wie es bei anderen Clients usus ist, in die Mentions mit zu integrieren, scheint man bei Tweetings etwas pushverliebt, was ein nachhaltiges Arbeiten oft schwer werden lässt.

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Tweetings Timeline Design

 

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Tweetings tweet menü

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Tweetings Editor

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Tweetings Editor Menü

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Twittern mit Tweetings

Wenn man von den Notifications mal absieht, die normalen Antworten und DM funktionieren ja einwandfrei, dann macht das tägliche twittern mit Tweetings durchaus Spaß. Das liegt sicherlich auch an der individualisierteren Oberfläche. Man kann seine TL als durchgehenden Stream führen oder in einzelne Kästchen verpacken. Medien (Bilder, Videos etc) lassen sich in verschiedenen Größen anzeigen, selbst die Schriftgröße lässt sich anpassen.

Zudem gibt es für jeden Tweet ein Menü auf Knopfdruck mit Share- und Translatefunktionen etc. Die ständig genutzten Zeichen # und @ für Hashtags und Useransprachen sind standardmässig im editor anwählbar. Etwas eigentlich für einen twitter-Client selbstverständliches, was ich bei anderen trotzdem schmerzhaft vermisste. Ebenso einfach lassen sich Bilder, Links und die Standortbestimmung einfügen bzw anschalten.  Aufgeräumt und gut zu bedienen.

Eine mehr oder minder sinnvolle kleine Statistikfunktion findet sich ebenfalls. Überhaupt scheint Tweetings vor Funktionen und Möglichkeiten  nur so überzuquellen. Für den ambitionierten user sicherlich eine schöne Sache, anderen dürfte es etwas zu viel des Guten sein.

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Tweetings main menü

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Tweetings main menü

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Fazit

Ob helles oder dunkles Design, mit welchen Farben auch immer, man kann Tweetings an seine ganz eigene Bedürfnisse einstellen. Die Listenverwaltung ist ebenso einfach über das linksseitige Main-Menü erreichbar wie die eigenen Likes. Eigene Tweets werden in der Timeline farbig hervorgehoben und überhaupt kann man seine Timeline auch gern nach rein zeitlicher Veröffentlichung sortieren. Gut, wenn uns Twitter ala Facebook alles schön durch einander zeigen will.

Es sind viele kleine Dine, die das Arbeiten mit Tweetings Spaß machen. Natürlich mehraccountfähig und sollte sich für die Notification doch noch eine bessere Lösung finden, gäbe es eine 1+ von mir.

 

Wahl-Leipziger / Blogger, Fotografiebegeistert, ehemaliger Podcaster. In diesem privaten Blog beschäftige ich mit Dingen wie Musik und Software, aber auch mit der Fotografie - Dinge also, die mir Spaß machen und etwas bedeuten. Du findest mich auch auf Google+, Facebook, Twitter und Pinterest

2 Kommentare

  1. Auch schon probiert @Donnerbeutel ? – https://t.co/eXagYP8sZI #Twitter #Tweetings https://t.co/loacZfzFsc

  2. [uwebwerner.de] Tweetings Twitter Client für Android im Test https://t.co/Xy782gDLyb

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