Musik

The Temper Trap

Leicht war es nicht für The Temper Trap an ihr Debütalbum aus 2009 anzuknüpfen. Eine schier endlose Tour und viel Ernüchterung über Erfolg und Misserfolg ließen die Band reifen und nun kommt morgen das zweite Album heraus, welches bezeichnenderweise den eigenen Bandnamen als Titel trägt.

Die australische Rockband sagt von sich selbst, dass sie nicht wissen ob ihnen damit der große Wurf gelungen ist, doch wer das Debütalbum „Conditions“ kennet (und ich meine damit das Original und das etwas verunglückte Remixalbum aus dem Jahr 2010, der wird beim Hören von „The Temper Trap“ schnell merken: ja sie haben es geschafft. An vielen Stellen wirkt das neue Album sogar überzeugender.

Ob Peugot oder Deichmann, die Songs des ersten Albums fanden schnell Einzug in den Marketinghimmel. Früher wäre das für eine echte Rockband ein Zeichen des Abstiegs gewesen, doch die Zeiten ändern sich und nun bleibt es abzuwarten, wie das zweite Album einschlägt.

Nicht alle Songs sind von gleicher Qualität, das persönliche Empfinden spielt da natürlich auch eine Rolle. mein absoluter Favorit seit Tagen ist „Trembling Hands“, gefolgt von „Never again“. Das „Rolling Stone Magazin“ nennt es „Breitwandsound“ und kommentiert das Album mit „Tut ein bisschen größer, als es ist.“ Ich glaube hier irrt das Magazin. Vielleicht wird es nicht an den erfolg des Debutalbums heranreichen, doch es ist allemal mehr als nur eine gute Sammlung von Songs. Hier stimmt die Mischung, auch wenn mitunter die Synthies etwas die Macht übernommen haben.

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall!

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