Star Trek Online

Star Trek Online – Auf den Spuren von Kirk & Co

Star Trek Online – ein modernes interaktives Online-Rollenspiel, ähnlich World of Warcraft und doch auch wieder ganz anders. Lange, lange hats gedauert ehe Star Trek Online an den Start ging und vieles wurde verworfen, anderes einfach anders umgesetzt und zu guter Letzt entschloss man sich dann auch noch das Spiel Free2Play zu schalten.

Free2Play bedeutet, man kann das gesamte Spiel rein theoretisch kostenfrei spielen. Weder für den Client noch innerhalb des Spiels braucht man im Grunde reales Geld. Es gibt keine erzwungenen Abo´s, wer doch eines abschließen möchte gewinnt dadurch vor allem Vorteile was die Schnelligkeit der Server angeht. Ab und zu nerven die Ladebildschirme schon ein wenig.

Mit realem Geld kann man seine Schiffe ausrüsten, andere Schiffe erwerben und so etwas mehr Power ins Spiel bringen. Muss man nicht, kann man aber. So wird das Spiel letztlich refinanziert.

Man beginnt als Leutnant und bekommt gleich ein eigenes Schiff zugeteilt. Ob man als vulkanischer Wissenschaftsoffizier oder als Andorianer im taktischen Bereich karriere machen will, kann man sich ebenso aussuchen wie den Schiffsnamen.

Das Einrichten seines Charakters kann schon ganz schön zeitaufwendig sein, weil man, wie bei vielem in Star Trek online, sehr viele Optionen hat. Überhaupt ist das ganze Spiel sehr komplex aufgebaut. neben Aufträgen und Fähigkeiten, die man im laufe der Zeit entwickeln kann, gibt  es eine Crew, die ebenfalls entwickelt werden möchte, man kann in Teams oder Flotten mit anderen realen Spielern zusammen spielen und ehe man alle Möglichkeiten herausgefunden hat, vergeht so seine Zeit.

Dabei geben sich die Macher von Cryptic wirklich viel Mühe. Das Spiel glänzt durch eine gute Gestaltung, Planeten und Raumschiffe sind sehr schön gestaltet, aber die umfangreiche Funktionalität erschlägt einen zu Beginn dann eben auch schnell.

Beginnt man zunächst mit einem kleineren Schiff, das einen mit der Steuerung und den Waffenmöglichkeiten vertraut macht, so erhält man schon nach dem Schritt zum Lieutenant Commander  ein weiteres Schiff und findet sich dann plötzlich womöglich an Board eines Schiffes wieder, welches man schon als Kind und Jugendlicher in den Serien und Filmen stets bestaunt hat. Bei Jahrgängen wie meinem werden da echte Kindheitserinnungen wachgerufen.

Meine U.S.S. Saxonia

Doch nicht nur im Raum spielt sich alles ab, es gibt Raumdocke und Planeten, zu denen man allein oder mit seinen Außenteam zu Missionen aufbrechen muss. Verschlossene Ferengikisten gehören nicht gerade zum Besten, was man dabei finden kann, doch so manches mal findet erbeutet man seltene und gute Ausrüstungsgegenstände.

Star Trek Online ist nicht WoW, hat aber schon viel Ähnlichkeit. Auch hier gibt es große gemeinsame Schlachten, einen Fähigkeitsbaum, Berufe zum erlernen und statt Drachen glänzen hier neue aufregende Schlacht- oder Forschungsschiffe. Auch die Sternenflottenakademie ist vertreten, genau wie DS9 und einige Figuren oder deren nachfahren aus den Serien.

Für Fans ein großer Spaß, für Rollenspieler sicherlich auch. Insgesamt etwas zu komplex und unübersichtlich. Ab und zu gibt es noch kleine Fehler im System und noch kann man auch längst nicht bei allem einfach mal so nachgoogeln. Das wird sich sicherlich noch ändern. Für mich auf jeden  Fall ein kostenloser Spielspaß, der durchaus viel zu bieten hat.

Sternenflotten-Akademie

 

3 Kommentare

  • Hallo Uwe,

    wow…toller Bericht und das Spiel werde ich am Sonntag gleich mal ausprobieren.
    Danke für Deine Kleine Einführung ;o))

    LG, Tina

  • Wie Du schon so schön geschrieben hast: Da werden definitiv Kindheitserinnerungen wach. Ich weiß noch zu gut wie ich mich mit meinem Dad vor die Glotze gehangen habe als TNG noch im ZDF (!!) lief und wir für besagte 45 Minuten für nichts und niemanden mehr zu sprechen waren. Ich werde mir dieses Spiel sicher bei Gelegenheit einmal zu Gemüte führen. Mich würde noch interessieren welche Systemvoraussetzungen Du als Minimum empfehlen würdest.

  • Was ich leider nicht mit hineingeschrieben habe, das Ganze läuft nur auf Windows 🙁 Zum Glück habe ich auf meinem iMac keine Windowspartition, sonst hätte ich das nicht mal ausprobieren können.

    Ich denke ein normales modernes system, egal ob Desktop oder Laptop, dürfte funktionieren. Wichtig scheint mir dabei eher die Zugangsleitung ins Netz.

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