Leben & Arbeit

selbst und ständig – der Weg in die Selbstständigkeit

Ich saß mit jemand zusammen,der überlegt sich selbstständig zu machen und gab ihm gute Ratschläge. ich erzählte ihm, worauf er achten müsse, was für Förderungen und Hindernisse es gab, das Zielgruppenanalyse und Liquditätsplan mehr sind als bloße Spielereien und je mehr ich sprach, desto merkte ich auch, wie sein Gesicht länger wurde. Ich wollte ihm das keineswegs ausreden, aber er meinte hinterher, er fühle sich als hätte ich ihm ganz schön den Kopf gewaschen.

Im ersten Moment war ich erschrocken, war dies doch eigentlich nicht mein Ziel, doch im Nachhinein denke ich, es war vielleicht gar nicht so verkehrt. Hätte ich vor einem Jahr jemand gehabt, der mir das mit auf den Weg gegeben hätte, hätte ich vielleicht einige Dinge schon eher anders gemacht. Es geht nicht darum jemand den Mut zu nehmen, ganz im Gegenteil. Jeder, der sich in dieser nicht leichten Zeit dazu entschließt, durchdacht und wissend, sich wirklich selbstständig zu machen und das Glück und das Wohl in die eigenen Hände zu nehmen, verdient meine Hochachtung. Man sollte nur eben wissen, was auf einen zukommen kann.

Ich für meinen Teil bereue den Schritt nicht. Es ist schon ein gutes Gefühl zu wissen, für was man sich abstrampelt. Das Gefühl, wenn ein Monat nicht so läuft ist natürlich weniger schön, doch statt sich niederringen zu lassen, sollte man sich motivieren und nach vorn ziehen lassen. Sein eigener Chef zu sein hat viele Vor- und auch einige Nachteile. Wenn ich etwas vergesse, kann ich niemand die Schuld geben außer mir selbst, wenn ich den inneren Schweinehund nicht überwinde etwas zu tun, was getan werden muss, dann trage ich dafür die Konsequenzen, das ist klar.

Und doch, gibt es eben auch viele Annehmlichkeiten und Vorteile die man sonst wohl nicht hätte. Es mag der Punkt für einen Selbst kommen, wo man alles in Frage stellt und an dem man sich entscheiden muss, ob der Weg noch der richtige ist. Auch hier hilft eigentlich nur eines: in Ruhe abwägen und nachdenken und die „was wäre wenn…“-Maschine anwerfen.

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