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Richtige Bildkomprimierung für den Pagespeed Deiner Homepage

Bildkomprimierung

Wie Du mit einer richtigen Bildkomprimierung den Pagespeed Deiner Homepage auf Trab bringen kannst. Anbieter, Plugins und Workflows dazu!

Webseiten und Blogs, welche mit vielen Bildern arbeiten, haben ohne eine gute Bildkomprimierung schnell das Problem, das der Pagespeed auf der Streck bleiben kann. Der Pagespeed misst dabei, wie lange eine Seite zum vollständigen Laden benötigt und was dabei an Faktoren zu verbessern ist.

Es gibt dabei unterschiedliche Anbieter für das Messen des Pagespeed und dabei auch recht unterschiedliche Ergebnisse. Da die Geschwindigkeit der Darstellung einer Webseite auch ein offizieller Rankingfaktor bei Google ist, bietet es sich entsprechend an dort auch den eigenen Pagespeed überprüfen zu lassen.

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Im Ergebnis werden ggf. auch Bilder mit ausgegeben, welche zu groß geraten sind und daher den Ladevorgang der Homepage beeinträchtigen können.

Natürlich kann man sich hinsetzen und schon vorab auf richtige Größenverhältnisse, das passende Format und die Komprimierung schauen oder mit dem eigenen Bildbearbeitungsprogramm anpassen.

Plugins in WordPress zur Bildkomprimierung

Für WordPress gibt es einige Plugins und Anbieter, die dabei ebenfalls Abhilfe verschaffen. Beliebt ist dabei das Plugin EWWW Image Optimizer, welches nicht nur neue Bilder beim Upload komprimieren kann, sondern auch bereits bestehende Mediatheken komplett scannen und komprimieren kann.

Bildkomprimierung

Das einst von Sergej Müller entwickelte Plugin Optimus ist eine weitere Möglichkeit über einen externen Dienst die eigenen Bilder automatisch komprimieren zu lassen. Allerdings, wer nicht mit der eingeschränkten Free-Version hin kommt, wird für andere Varianten zur Kasse gebeten. Dagegen ist auch gar nichts zu sagen, denn der Dienst muss ja auch weiterentwickelt werden.

Ebenfalls erwähnenswert ist sicherlich das Plugin WP Smush, auch hier mit einer Pro Version, welche und aktueller Weiterentwicklung.

Imagify

Mit Imagify kommt sowohl ein Plugin für WordPress daher, als auch eine Möglichkeit, über die Webseite direkt Bilder und Fotos zu komprimieren. Der kostenfreie account ist mit 25MB pro Monat eher etwas für kleine Blogs oder Puristen. Es gibt verschiedene kostenpflichtige Methoden, Abos oder Einmalaufladungen, um auch alle bisher schon eingebundene Bilder komprimieren zu können. Im Test erreichte Imagify bei mir die besten Ergebnisse, was sich deutlich im Speed der Seite zeigt.

Externe Dienste zur Bildkomprimierung

Natürlich sind Plugins, welche die Bilder automatisch beim Upload komprimieren praktisch, allerdings oftmals auch nicht so ganz effektiv und als Plugin sowohl selbst Teil eines verminderten Speeds, als auch immer mit Pflegeaufwand verbunden und jedes Plugin ist letztlich auch immer ein Sicherheitsrisiko.

Einen ganze anderen Weg nehmen externe Dienste ein. Hier werden Bilder hochgeladen, komprimiert und wieder zum Download bereitgestellt. Das ist weniger kompliziert und aufwendig als es sich erst einmal liest, sofern man diesen Schritt von Anfang an in den Workflow bei der Erstellung eines Artikels oder einer Webseite mit einplant.

Compressor.io ist ein solcher Dienst, zu dem kostenfrei und wirklich sehr schnell. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und bieten mit jpg, png, gif und svg alle gängigen Formate bis zu 10 MB pro Bild an.

Bildkomprimierung

Direkt nach einer Bildbearbeitung in Photoshop kommt das Bild bei mir in den Compressor, bevor es dann für Artikel eingebunden wird. wer sich erst einmal an diesen Workflow gewöhnt hat, wird schnell merken wie praktisch und schnell das auch ohne zusätzliches Plugin gehen kann.

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