Leben & Arbeit

Rausgekramt: das Wort zum Ausklang

Wiedermal habe ich in meinem Archiv gestöbert und etwas rausgekramt, was durchaus einen aktuellen Bezug hat und daher setze ich es hier noch einmal hinein. Die Antworten sind seltsamerweise noch immer richtig, auch wenn ich zwei, drei Dinge heute anders formulieren würde als vor einigen Jahren. Wer mag, darf sich die Fragen, es sind ja nur drei, gern nehmen und bei sich mal überlegen…

Heute am Nachmittag bekam ich von einem Blognachbarn eine interessante Mailrundfrage, die ich gern mal anonym weitergeben möchte. Normalerweise sollte ich sie auch wieder an etliche andere Blog verschicken, aber da ich von derartigen Kettenbriefen so rein gar nichts halte, mir die drei Fragen darauf aber doch irgendwie sinnvoll erscheinen, so gebe ich meine Antworten darauf hier mal samt der Fragen öffentlich wieder. Letztlich ist es auch so eine Art Stöckchen und obwohl dieser Blog seit längerem schon stöckchenfreie Zone ist, darf sich jeder der mag trotzdem mal die drei Fragen für sich mitnehmen und drauf rumdenken.

1. Wenn Du heute Deinen Blog schließen würdest, was würdest sagen, hast Du für Dich mitgenommen/daraus gelernt?

Blogs können süchtig machen! 😉
Nein, im Ernst, ich denke, aus solch einer Zeit des fast täglichen Bloggens kann man eine Menge mitnehmen. Teilweise habe ich diesen Blog recht intensiv betrieben, geradezu gepusht und ihn in recht kurzer Zeit recht bekannt gemacht. dann gab es auch wieder Zeiten, wo fast gar nichts ging, wo ich Lust und Zeit verloren hatte und alles fast still vor sich hindümpelte. Ich habe eine Menge Projekte ausprobiert, begonnen und vieles davon auch wieder verworfen. Als reine „Schreibübung“ hatte ich den Blog ursprünglich mal begonnen und es ist doch viel, viel mehr daraus geworden.

Müsste ich wirklich heute abrupt hier schließen, dann geschähe das ohne Wehmut, aber mit dem Gefühl viel Neues erfahren zu haben. Fast täglich nach interessanten Begebenheiten und News im Internet zu forschen, sich auf eine große Reise durch ganz unterschiedliche Quellen und andere Weblogs zu begeben, sich mit Themen auseinander zu setzen, die mir sonst vielleicht fremd geblieben wären und auch mal Schelte einzustecken, Kritik zu empfangen und zu akzeptieren, das ist sehr bereichernd gewesen für mich.

Im Laufe dieser Blogzeit habe ich viele interessante Menschen kennengelernt und einige wirklich wichtige Freundschaften sind daraus auch entstanden. Das ist erstaunlich, hätte ich vorher nie gedacht und letztlich auch das Schönste und Wichtigste, was man mitnehmen kann aus solch einem Blog.

2. Was war bisher Dein größter Fehler beim bloggen?

So seltsam das heutiger Sicht vielleicht sein mag, aber den Bereich Star Trek Online hier zu integrieren, war doch, im Nachhinein betrachtet, ein ziemlicher Fehler. gar nicht wegen dem Inhalt an sich, aber es hätte sich sicherlich besser in einem eigenen Blog gemacht.

Das ist die mit solchen Hobbys. Sie verselbstständigen sich im Laufe der Zeit und ändern kann man das kaum noch. Was bliebe? Ein neuer Blog? Von vorn anfangen, nein Danke. So wild ist es nun auch nicht.

3. Welches Lied passt am besten zu Deinem Blog?

Das ist wohl die aller schwierigste Frage, denn obwohl Musik auch immer ein ganz wichtiger Bestandteil in meinem Blog und vor allen früher in meinen Podcasts war , fällt einem natürlich kaum ein typisches Lied, ein Song dazu ein.
Ich glaube, am Besten passt von meiner Lieblingssängerin „Carly Simon – Let the river run“, weil man nicht alles im Leben unbedingt erzwingen kann. Manchmal muss man Gegebenheiten auch akzeptieren lernen um stärker zu werden.

3 Kommentare

Hinterlass einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen