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Postbox 4.0 – Lohnt sich das Upgrade des EMail Client?

Postbox

Über Postbox als Mail-Client auf den Mac’s habe ich bereits berichtet. Für mich die bisher beste Alternative zu Apples Mailprogramm oder Outlook auf dem Mac. Vor allem die Zusammenarbeit mit anderen Programmen, wie z.B. Evernote, waren für mich immer von Vorteil.

Nun ist mit der Postbox 4.0 eine neue Version erschienen. Vorweg: das Ugrade ist nicht kostenlos. Wer also bereits einmal für seine Postbox bezahlt hat, wird nunmehr erneut zur Kasse gebeten.

Grundsätzlich müssen Entwicklungsarbeiten natürlich bezahlt werden, doch gibt es hier gegenüber Neukunden kein Upgradevorteil, was zwar etwas schade ist, sich bei 15 € für eine Einzelplatzversion aber wohl verschmerzen lässt.

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Auch Postbox ist nun im Flat-Design angekommen. Alles wirkt Mac-OS konform, leider aber auch etwas blass. Die installierte Version erkennt automatisch die deutsche Sprache, die ersten Probleme in der Übersetzung sind indessen weitestgehend ausgeräumt.

Was ist nun neu an der Postbox?

Auf den ersten Blick erscheint alles fast wie gewohnt (vom Flat-Design und der Farblosigkeit mal abgesehen). Die wirklich interessanten Features finden sich quasi unter der Motorhaube.

Das Teilen von Dateien aus Cloud-Systemen gab es auch schon in der vorherigen Version, wird aber auf der Homepage des Anbieters schon mal gern als „NEW“ gekennzeichnet.

Wörter und Zeiten, die man für das Verfassen einer Email benötigt, werden nun gezählt und angezeigt. Vielleicht hilfreich zur Durchsetzung kürzerer nachrichten und einer effektiveren Schreibweise, nötig ist das für mich allerdings nicht.

Die Makrofunktion wurde etwas erweitert, ganz neu ist aber auch dieses Feature nicht mehr.

Auch die Seitenleiste bekam einige kleine Änderungen. Allesamt optischer Natur. Nett wenn man nun die gespeicherten Gesichter aus der Kontaktliste sieht, aber auch das ist für mich noch kein Upgrade-Argument.

Was wirklich praktisches lässt sich aber auch noch finden: Newsletter und ähnliche Posts werden recht gut automatisch erkannt. Es gibt nun die Möglichkeit mit einem Knopfdruck diese direkt abzubestellen.

Praktisch ist sicherlich auch der HTML-Modus inkl. kleinem vollständigen Code-Editor mit Syntax-Highlighting und automatischer Vervollständigung. Hier lassen sich schnöde Emails schnell aufpeppen, so man etwas Ahnung mitbringt.

Postbox

Geschäftliche Mail vom privaten Konto?

Ich glaube, wer mit einem Mailprogramm  private und berufliche Konten verwaltet, der kann davon sicherlich ein Liedchen singen. Auch mir ist das schon passiert. Damit soll nun Schluss sein. Das „Domain Fencing“ in der neuen Postbox  soll genau dieses verhindern.

Das funktioniert leider  bislang nur bei Antworten, welche dann automatisch vom Empfängerkonto gesendet werden. Was in der konsequenten Umsetzung fehlt ist eine Regelmöglichkeit, bestimmten Mails aus dem Adressbuch auch bestimmte Absenderkonten zuzuordnen. Eher also ein halber Schritt nach vorn.

Noch mehr Neues?

Ein paar Dinge gibt es da schon noch. So wurden Tastenmakros etwas ergänzt. Das Verschieben lässt sich so auch ohne Maus leichter handhaben, Ordner lassen sich schneller wechseln, Nachrichten leichter bearbeiten und Archivieren. Sicherlich ganz praktisch.

Eine wirklich gute Entwicklung ist der Bereich des „Social„. Dahinter verbirgt sich allerdings im Grunde lediglich ein Filter, welche alle Benachrichtigungen aus Social-Media-Kanälen bündelt und so übersichtlicher werden lässt. Kann man mit kleinem Aufwand auch in die bisherige Version einfügen.

Ähnlich werde ungelesene und unbeantwortete Nachrichten gelistet. das alles trägt zur Übersichtlichkeit bei.

Postbox

Postbox – Lohnt sich das Upgrade?

Die Frage lässt sich natürlich so allgemeingültig kaum beantworten. Ich würde trotzdem sagen: indessen schon!

Es gibt einige gute Verbesserungen in der Postbox und auch neue Features, Nicht jedem mag die neue Optik gefallen, aber Einiges lässt sich da schon einstellen.  Die Abspeicherung als Themes wäre wünschenswert.

Für mich immer noch das Beste Mail Programm für den Mac.

2 Kommentare

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