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Podcast – Wer Ohren hat, der höre…

Podcasts - Audioboom

Podcast, das muss man heute kaum noch erklären. Die meisten wissen die mediale Form zu schätzen. Radio on Demand, vertonte Blogs, die Vielfalt der Stimmen im Netz… es gibt viele Bezeichnungen für Podcasts und die Auswahl ist bunt. Vom kleinen privaten Podcast, Agenturen und Firmen bis hin zur Politik, jeder kann und darf die Möglichkeit nutzen, sich per Stimme, per Video an sein gewähltes oder gewünschtes Zielpublikum zu wenden.

Vor zehn Jahren sah das alles noch ganz anders aus. Die Podcast-gemeinde in Deutschland war kleiner und fing gerade erst an sich auszubreiten und ich entdeckte meine Lust daran, frühere Zeiten beim Radio wieder aufleben zu lassen und mich selbst mal wieder hinters Mikro zu klemmen.

Es waren kleine, ganz private Podcasts aus dem Alltag. Oft allein, aber gern auch unterwegs mit anderen in Hannover, Berlin und Dresden. Es entstanden Verbindungen und Freundschaften, die bis heute bestehen. Noch immer Twitter ich mit vielen ehemaligen oder erneuten Podcastern.

Kaffeetrinker-Studios in Berlin Steglitz, wo einem der Bus garantiert immer vor der Nase wegfährt

Nach 116 Podcasts des „Teddykrieger Podcasts“ und 8 „Podcast ohne Namen“ war dann aber doch Schluss. Ich hatte das Gefühl alles gesagt zu haben, meine Interessen veränderten sich und meine Hörgewohnheiten auch. Ich hörte immer weniger Podcasts, obwohl sie indessen, dank Audioboo, längst auch auf dem iphone angekommen waren. 2009 war es dann endgültig vorbei. Ich zog um nach Dresden und Podcasts waren Geschichte.

Auch heute denke ich eigentlich nicht daran selbst mich wieder zu versuchen, aber ich habe wieder begonnen mehr Podcasts zu hören. Um so mehr freut es mich, das einer meiner ältesten Podcast-Kollegen wieder neu begonnen hat. Mit Pod-Mate hat der Spacemonkey Podcast von Tony einen würdigen Neubeginn geschafft.

Auch bei anderen podcasts höre ich gern mal wieder rein. Meikys Podcast lebt immer noch und ich kann mich noch gut an den Start damals erinnern. Andere sind leider völlig verstummt, aber so ist das mit solch einem lebendigen Medium eben. Wenn ich heute in meine alten Podcasts reinhöre, dann muss ich oft schmunzeln, den Kopf schütteln und frage mich: bist das wirklich Du, der da spricht? 🙂

Wer mal reinhören möchte, kann dies gern in diesem Blogbeitrag zum Mauerfall machen, indem ich einen alten Podcast eingebunden habe.

Alles hat seine Zeit im Leben.

Und dann war da natürlich noch mein „Chefsprecher“ Neri, der mein Intro besprochen hat:

 

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