Musik

Melodisches von Keane – Strangeland

Mit etwas Verspätung komme ich nun auch dazu etwas zum neuen Album von Keane „Strangeland“ zu schreiben.

Vor knapp vier Jahren gab es das letzte Album und ich musste mich erstmal wieder hinein hören, um den Vergleich wagen zu können. Modern und doch unglaublich melodisch (erstaunlich, dass man das heute schon fast im Gegensatz setzt) kommt das Album daher. Keane, das war oft die große Hymne, das war  Pathos und Inbrunst. Im Gegensatz zu vielen anderen Stimmen, sehe ich davon im neuen Album nur noch Schatten. Leiser, eindringlicher und vielfach auch nachklingender sind sie geworden.

„Disconnected“ ist wohl der eingängigste Titel mit den Chancen weit nach oben zu kommen und birgt gleichzeitig die Gefahr sich schnell zu überhören. „Sovereign Light Café“  ist austauschbar und könnte auch von Coldplay oder anderen stammen. Das klingt etwas nach Füllmaterial und langweilt schnell.

Insgesamt ein Album, was in sich nicht ganz stimmig scheint und trotzdem einen gewissen Reiz ausübt. Unaufgeregt und sicherlich kein Vergleich zum Debutalbum, kommt es trotzdem in die „öfter mal hören“ Ecke. Musik für Sommer- oder Couchabende, nicht zu tief, meistens nicht zu flach und hörbar.

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