Musik

Lumineers – Das zweite Album: Cleopatra

Lumineers

Über das zweite Album der Lumineers „Cleopatra“ in einer Kurzreview. „Ho hey“ ist vergangen, nun werden sie erwachsen. Ob es sich lohnt?

Lumineers hat uns ganz schön warten lassen mit ihrem zweiten Album. Vier Jahre nach ihrem Mega-Debüt mit „Ho Hey“, zu dem wir doch alle geklatscht und mit den Füßen gestampft haben, ist es nun endlich da, das zweite Album „Cleopatra“.

Cleopatra singt nicht Ho Hey

Und das ist dann auch schon die an der Sache. Vier Jahre für ein zweites Album sind verdammt lang und wir messen sie an dem,was uns in Erinnerung geblieben ist. Das wird bei den meisten wohl eben „Ho Hey“ sein und sie werden auf „Cleopatra“ nichts davon wiederfinden.

Das ist auch gut so und gleichzeitig entscheidet sich hier dann wohl ob und wie es weiter geht. Viel zu viele setzen auf einen Abklatsch eines ersten Erfolges und werden damit schnell eindimensional und langweilig. Diesen Vorwurf kann man den Lumineers um Wesley Schultz, Jeremiah Fraites und Neyla Pekarek jedenfalls nicht machen. „Cleopatra“ ist eigenständig, vielleicht in Teilen etwas schwermütig und doch kein Album für den Herbst oder Winter.

Auf den zweiten Blick, das zweite Hören merkt man, dass das Album gar nicht so melancholisch daher kommt. Die Rhythmen und Texte sind kraftvoll und intelligent.

Lumineers sind erwachsen geworden

Viele brauchen dazu länger als ein zweites Album und doch ist es weniger kommerziell und mehr überraschend. Es ist eines dieser Alben, die man bequem als Dauerschleife hören kann. Gleichzeitig ist das aber auch das Manko, es sticht nichts wirklich heraus. Sie erzählen von Verlust und Liebe, von Sehnsucht und Desillusion. Vielschichtig und ehrlich kommen die Songs daher.

Cleopatra
  • The Lumineers, Cleopatra
  • Decca (Universal Music)
  • Audio CD

Viele brauchen dazu länger als ein zweites Album und doch ist es weniger kommerziell und mehr überraschend. Es ist eines dieser Alben, die man bequem als Dauerschleife hören kann. Gleichzeitig ist das aber auch das Manko, es sticht nichts wirklich heraus. Sie erzählen von Verlust und Liebe, von Sehnsucht und Desillusion. Vielschichtig und ehrlich kommen die Songs daher.

Mit  „Cleopatra“ ist den Lumineers sicherlich ein sehr einfühlsames und doch starkes Album gelungen, welches bei mir schon jetzt einen festen Platz in meinen Playlists gefunden hat. Ob es ein kommerzieller Erfolg wird bleibt dagegen abzuwarten. Vielleicht wäre es doch besser ein Herbstalbum geworden…

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