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Lightroom 3, Lightroom 4 oder Aperture?

Immer öfter höre und lese ich, dass viele sich nach Alternativen zu Lightroom 4.X umschauen. Wenn selbst Patrick Ludolph das, wenn auch wohl nicht so richtig überzeugt, sich mal überlegt, fragt man sich: was ist falsch gelaufen bei Lightroom 4 ?

Es gibt viele, die sich voller Freude seinerzeit auf die neue Lightroom-Version gestürzt haben. Sicherlich, es gibt einige grundlegende Verbesserungen im Handling und in der Behandlung der Fotos. Schnell wurden aber auch die ersten Stimmen laut, die über nicht mehr funktionierende Presets und ein teilweise langsames Programmverhalten sich beklagten.

Bei mir selbst konnte beides nachvollziehen. Etliche Presets scheinen gar nicht mehr oder nur eingeschränkt zu funktionieren, Programmabstürze, wie ich sie unter Lightroom 3.X gar nicht kannte, sind trotz kompletter Neuinstallation nicht so selten und die Geschwindigkeit manchmal zum gähnen.

Patrick hatte sich die neue Aperture 3.3. Version angeschaut. Dem bin ich mal gefolgt und hatte sie in 30 Minuten wieder deinstalliert. nein, Aperture ist für mich nach wie vor keine Alternative zu Lightroom. Der Umstieg damals hatte gute Gründe und die bestehen immer noch.

Was also tun? Mich führte es zurück zu Lightroom 3.x, was ja glücklicherweise noch installiert ist. Da ich neue Fotos stehts in beide Versionen eingepflegt habe, schon wegen einiger Presets, habe ich auch keinen Datenverlust. Vielleicht bringt das nächste Update von Lightroom 4 ja eine Verbesserung. Ansonsten bleibt es ersteinmal so.

Viele, mit denen ich bei Facebook oder Twitter schreibe, sind diesen weg ebenfalls vorübergehend gegangen. Andere sind auf Aperture umgeschwenkt. Vielleicht wird es ja für ein neues Produkt Zeit?

 

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