Leben & Arbeit

Joey, ein fast tierischer Star

Schon einmal habe ich über die bevorstehende Inszenierung des Theaterstücks“Gefährten“ im Berliner Theater des Westens berichtet. Nun nähert sich Countdown zur Premiere. Im Vorfeld zog das Ensemble für viele Promoveranstaltungen quer durch Deutschland. Ein Publikumsliebling war dabei stets auch Joey, das Pferd, das eigentlich keines ist. Die  1981 in Kapstadt gegründete Handspring Puppet Company schuf rund zwanzig verschiedene Figuren für das Stück und keines ähnelt dem anderen. Die Handspring Puppet Company erreichte den großen Durchbruch, nachdem sie 2007 die Pferdefiguren für die Uraufführung von “War Horse” erschaffen hatten . Bei den TONY AWARDS® erhielt sie 2011 für „War Horse“ einen Sonderpreis. Die Figuren bestehen aus einem lebensgroßen Kunstgeflecht aus Bambus, Leder und Aluminium. Die Pferde werden dabei jeweils von drei Schauspielern gesteuert. Sie atmen, machen tGeräusche und bewegen sich wie echte Pferde. Da die Figuren der Pferde nur durch Ihre Körpersprache den Inhalt und Ihre Rolle der Geschichte vermitteln können, legte man größten Wert auf eine realitätsnahe Umsetzung. Mit Joey wurde eine perfekte Illusion geboren. Und gehört nun zu den Hauptdarstellern von “Gefährten”.

© Eventpress/Stage

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Ein Bekannter aus Dortmund war im Frühjahr durch Zufall auf einer Promoveranstaltung im Rahmen der weltweit größten Messe für Pferdesport, der EQUITANA in Essen. Dort trat auch Joey auf und mein Bekannter meinte zu mir:

Nach spätestens fünf Minuten hast Du glatt vergessen, das es kein echtes Pferd ist. das zieht Dich völlig in den bann, scheint eigene Eigenheiten zu haben, bockt auch mal herum und ist atemberaubend schnell in den Bewegungen, da bist Du einfach platt.

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© Eventpress/Stage

So oder so ähnlich muss es bislang wohl den meisten Besuchern ergangen sein, welche die Gelegenheit hatten Joey schon einmal „in Natura“ zu erleben.  Das Theaterstück erzählt von einer grenzenlosen Freundschaft zwischen dem englischen Jungen Albert und seinem Pferd Joey und von der schier aussichtslosen Mission Alberts, seinen Joey inmitten der Wirren des Ersten Weltkrieges wieder zu finden und nach Hause zu bringen. Es ist nicht mehr lange hin und allabendlich tobt Joey in Berlin über die Bühne.

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