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Flattr, nein Danke

Der große Hype um Flattr scheint erstmal vorbei, aber imemr noch gibt es ab und an dezente bis penetarnte Hinweise darauf, das doch dieser und jener Blog (und seit neuestem auch Twitteraccounts) mit Flattr unterstützt werden können.

„Haste mal nen Euro?“

Die Meinungen über Flattr oder andere Donate-Systeme gehen weit auseinander. Vom Entgegenhalten der „Alles-Umsonst“ Onlinementalität und der Würdigung der Arbeit der Einzelnen bis hin zur Bettelei gibt es dort alle Meinungen.

Ich für mich werde Flattr weder einsetzen, noch nutzen, sprich: keine Spenden für Blogs. Wieso eigentlich nicht?

Twitter Accounts oder auch viele Blogseiten sind, so sie private Initiativen sind, eben genau das: Hobby, Interesse und mehr. Ich sage ja nicht, dass da kein Mehrwert entsteht und nicht der eine oder andere Blog durchaus auch etwas Hilfe brauchen könnte, doch vielfach sind die Seiten schon mit Werbung zugepflastert und der stetige Hinweis auf Unterstützung wirkt, als wenn sich da jemand sein Hobby finanzieren lassen möchte.

Bei Twitter sehe ich das Ganze noch unverständlicher, denn was für Kosten entstehen dort, außer der privaten Freizeit, die man unterstützen und finanzieren sollte?

Soweit zu privaten Seiten. Wer sich beruflich damit beschäftigt tut sowieso gut daran sich zweimal zu überlegen wie seriös oder angebracht solche Methoden dort sind.

Nicht das wir uns falsch verstehen, es sollte die Möglichkeit geben Seiten zu unterstützen und vielleicht mag Flattr da auch geeignet sein, doch der inflationäre Einsatz und das Anpreisen ist es, was mich persönlich daran stört. Hobby ist Hobby…

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