Leben & Arbeit

Feedly, Pocket, Evernote & Co

workflow

Groß war ja der Aufschrei als Google bekannt gab seinen RSS-Dienst einzustellen. Vielleicht hätte man ihn besser monetisieren sollen, doch das Kind war schon im Brunnen als Google bemerkte wie viele anscheinend doch diesen Dienst nutzen oder zumindest ungern darauf verzichten wollen. Hilft alles nichts, genügend Alternativen gibt es und wie ich schon unlängst geschrieben habe, bin ich selbst zu Feedly gewechselt.

Während sich früher im Reeder  gern mal hunderte von ungelesenen Feeds sammelten und schließlich doch ungelesen einfach verschwanden (als gelesen markiert wurden) konnte ich nun eine Veränderung bei meinen Lesegewohnheiten beobachten. Feedly, direkt im Browser integriert, ist nicht nur schöner anzusehen und leichter zu führen, es fügt sich auch nahtlos in mein Workflow was News angeht ein.

News, die ich nicht direkt aus Facebook oder Google+ beziehe, kommen zu 90% aus meiner Feedsammlung. Einiges davon ist es wert zu archivieren, manchmal auch nur Teile davon. Nichts eigenet sich für mich besser als Evernote dazu. Am Anfang meines Umstiegs auf einen Mac war ich von dem Programm regelrecht begeistert. Genutzt habe ich es aber kaum und wenn, dann war es eine wirre Sammlung aus Links und Zitaten. Unbrauchbar zum Nachschlagen oder Arbeiten. Pocket (früher mal: Read it later) wurde zum Mittel meiner Wahl. Interessante Seiten wurden kurzerhand abgelegt… und das wars dann auch. Ich konnte sie verschlagworten, doch teilweise gabs die Artikel schon gar nicht mehr, wenn ich Monate später nach etwas suchen wollte.

Content, egal ob mobil oder am heimischen Mac. Ganze Seiten speicher ich meist zuerst in Pocket ab. da kann ich später noch aussortieren und mir ggf. nur kleinere Teile davon abspeichern. Es ist eine Art grobes Sammelsurium und dank Integration in den Browser auch schnell mit einem Klick erledigt. gerade wenn ich wenig Zeit habe und über eine interessante Seite stolpere, nutze ich vorzugsweise Pocket. Auch mobil am Smartphone geht es am schnellsten einen Link dort einzufügen und zu (Achtung schön neudeutsch:) verschlagworten.

Seiten, die ich öfters besuche, landen früher oder später in Feedly. Dies entwickelt sich für mich zu einer täglichen Art von Online-Zeitungschau, wobei ich die interessanten Artikel, die ich gern speichern möchte, meist von da aus gleich nach Evernote transferiere.

Letztlich ist Evernote das große Auffangbecken. Hier findet sich alles wieder, geordnet in Notizbüchern und Unterbüchern zu den verschiedenen Themen. Ob für die Arbeit, fürs Interesse oder auch Private, hier hat alles seinen Platz und kann jederzeit bequem und mobil abgerufen und nachgelesen werden.

 

Vielleicht ist es noch nicht der beste Workflow, doch im Moment komme ich damit wirklich gut zurecht.

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