Gesundheit

„Es liegt ein feiner Zauber im Geschmack des Tee“

Tee

Wer mich etwas kennt wird wissen, dass ich nicht nur ein großer und täglicher Freund der braunen Kaffeebohne bin („Ohne Kaffee funktioniere ich nicht!„), sondern das ich gern auch zu den verschiedensten Teesorten greife. Tee ist mehr als nur ein Getränk, es ist etwas für die Seele.

Ob ich morgen leben werde, weiß ich freilich nicht.
Aber dass ich, wenn ich morgen lebe,
Tee trinken werde, weiß ich gewiss.

Gotthold Ephraim Lessing

Es ist beim Tee, wie beim Kaffee, alles Geschmackssache. Während ich kein großer Freund von schwarzem Tee bin und vielleicht auch nie werde, ziehen mich Frucht- und Kräuterteemischungen gerade zu an. Ich bin ja von Natur aus ein neugieriger Mensch, der gern viel neues ausprobiert und und so suche ich gern mal nach neuen Teesorten und Geschmacksrichtungen.

Vor etwa 5000 Jahren begann die Geschichte des Tees. Heute ist er nach dem Wasser das am häufigsten konsumierte Getränk der Welt.

Ein, zwei Teeläden habe ich in Leipzig entdeckt, doch eine größere Auswahl bietet wie immer das Internet an. Ob Großhandel oder lokales Teehaus, viele Anbieter versenden heutzutage ihre umfangreichen Tee-Angebote. Kennt jemand schon Datteltee?  Im Orient eine der beliebtesten Teesorten ist er bei uns weitestgehend unbekannt. Aber auch grüner Tee, eigentlich einen Artikel für sich wert, gibt es in verblüffend vielen Kombinationen und Geschmacksrichtungen.

Tee

Ob Erkältung, Einschlafprobleme oder einfach nur um die Sinne zu beleben und abzuschalten, Tee gibt es in so unzähligen Varianten, Geschmacksrichtungen und Anwendungsmöglichkeiten, das heute eigentlich nur noch den Kopf schüttele, wenn ich durch unsere Einkaufstempel gehe und dort überall die gleichen wenigen Sorten sehe.

Mein Tipp: ausprobieren, sich drauf einlassen, verkosten und testen. Schon allein den Tee zu bereiten hat etwas meditatives, beruhigendes finde ich. In unserem oft stressigen Alltag habe ich gelernt, dass persönliche Wohlfühl-Oasen einfach wichtig sind. Wer mehr wissen möchte, erfährt dies sicherlich auch beim deutschen Teeverband.

Es gibt im Übrigen auch viele, teilweise skurrile, Geschichten rund um den Tee. So wurde Der Teebeutel versehentlich von einem Teehändler Thomas Sullivan in New York erfunden. Um Teeproben an seine Kunden zu versenden, füllte er den Tee in kleine Seidenbeutel. Seine Kunden nutzten die kleinen Beutel dazu, sie ganz in das Wasser einzutauchen, in dem Glauben, dass dies so von Sullivan vorgesehen gewesen sei.

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