Software & Im Netz

Apps: Die Guten von den Schlechten unterscheiden

Apps, Apps und noch mehr Apps.; die piependen, überraschend nützlichen und lächerlich beliebten Programme für mobile Geräte sind im Moment einige der heißesten und lukrativsten IPs auf dem Markt; und das aus einem guten Grund. Dank der astronomischen Popularität von Smartphones und anderen online-fähigen Geräten erlauben es Apps dem Benutzer am meisten aus ihren Gadgets herauszuholen – sei es mit Freunden zu chatten, die ganze Nacht Spiele zu zocken oder das Handy gen Himmel zu richten, um den Sternenhimmel zu verstehen! Allerdings gibt unter allen Produkten aber auch immer einige Fallen, Tücken und Negativbeispiele vor denen es sich zu hüten gilt. Gefährliche Apps, lauern überall und sie warten nur darauf von nichtsahnenden Nutzern heruntergeladen zu werden.

Bereits im letzten August hat die Internet-Sicherheitsfirma McAfee davor gewarnt, dass viele Apps auf dem Markt in Wahrheit Fälschungen seien; sobald Nutzer sie auf ihr Mobilgerät herunterladen, würden Fremde die Kontrolle über das Telefon übernehmen und dadurch Zugang zu Bankinformationen, persönliche Fotos oder private Nachrichten erhalten. Solche Apps verstecken sich dabei nicht einmal in den dunklen Ecken des Internets: Zu einem früheren Zeitpunkt dieses Jahres hat Google 60.000 bösartige Apps in einem Zug aussortiert. Das Telefon vor solch bösartiger Software zu schützen ist dabei sogar relativ einfach; doch auch hier gilt Vorsicht vor gratis Versionen kostenpflichtiger Apps auf Websites von Dritten. Stattdessen sollte lieber über die Investition in ein Antivirus-Programm für das Smartphone nachgedacht werden.
Vor allem Fans von Online-Games sollten immer die Berechtigungsnachweise des Anbieters, der genutzt wird, kontrollieren. Obwohl es eine Vielzahl guter und glaubwürdiger Anbieter gibt (einer der sichersten, die wir gefunden haben ist hierbei Betsson), lauert auch eine nicht unbeachtliche Menge sogenannter “Fake-Apps” auf unvorsichtige Gamer im Netz, weshalb es sich immer lohnt auf der Hut zu sein. Vertrau uns: Wenn dein Konto auf Null gesetzt wird, wirst du es bereuen nicht wachsam genug gewesen zu sein!

Nicht alle Apps sind jedoch deratig gefährlich; einige sind einfach nur eine absolute Verschwendung für dein Akku! Flash Player, der unbestrittene König für das online PC-Interface, ist eine davon. Aufgrund der schwachen Programmierung der mobilen Version ist die App absolut nutzlos für Benutzer, nimmt Speicherkapazität in Beschlag, ist unglaublich fehlerhaft und bietet dem Nutzer rein garnichts, dass über die gewöhnlichen PC-Features hinausgeht. Sogar Facebook ist dafür bekannt einige Smartphones völlig nutzlos zu machen. Nutzer eines Nexus 7 berichten von Abstürzen, dem fehlerhaften Laden von Posts und anderen nervtötenden Problemen. Es ist deshalb eine großartige Art und Weise herauszufinden, ob die Programmierer dieser großen Firmen ihren Job vernünftig gemacht haben, indem man sich die Kritiken der jeweiligen Apps anschaut. Ist die generelle Meinung schlecht, so sollte man sich Apps suchen, die besser funktionieren.

Einige Apps, unabhängig davon wie groß die Entwickler sind, die dahinter stehen, sind jedoch einfach nur schrecklich. Ein Beispiel ist hierfür “Beer Counter”, eine App, die es Freunden erlaubt zu berechnen, wie viel Jeder am Ende des Abends zum Besäufnis finanziell beisteuern muss. Eigentlich eine gute Idee, aber was wenn man einen recht großen Freundeskreis hat und Freude an einem recht ausführlichen Rausch genießt?

GEICO BroStache ist ein ähnlich nutzloses Programm, die dem Nutzer lediglich erlaubt Bilder, die per Smartphone geschossen wurden, mit einem Schnurrbart zu versehen – Nutzlos, schließlich gibt es heute schon eine Vielzahl an Geräten, auf denen man gleich von Beginn an Sticker auf Bilder platzieren kann.

Die nutzloseste App jedoch ist wohl G-Massage; eine App, die die Vibrationsfunktion des Telefons benutzt und es in einen vermeintlichen “Masseur” verwandelt. Dabei sind Handy-Vibrationen doch viel zu schwach für eine solche Aufgabe!

1 Kommentar

Hinterlass einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen