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3 Tipps für neue Blogger

Was sollte man bedenken für man einen Blog startet? Was gibt es für wichtige Tipps und Hinweise? Drei der wichtigsten findet Ihr in diesem Artikel.

Dies ist nicht mein erster Blog und doch ist auch er nun schon fast 8 Jahre alt. Insgesamt über 12 Jahre blogge ich mich nun schon durch die Zeit. Vom ganz privaten Blog damals bei Blog.de, hin über einer der ersten Blogs mit Schwerpunkt Star Trek Online bis hin zum Gesundheits- und Foodblog heute, das bloggen wandelt sich bei mir mit der Zeit und meinen Interessen.

Da habe ich es natürlich als nicht Themen-Blogger leichter und kann mein Blog nach Lust und Laune verändern wie mir gerade danach ist. Trotzdem, wenn ich heute zurück blicke, dann gibt es schon einige Dinge, die ich gern anders gemacht hätte.

Dies ist einer der Gründe, warum ich mich mit diesem Artikel an der Blogparade „3 Dinge, die ich als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hätte 3 Dinge, die ich als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hättemit beteiligen möchte. Noch immer beginnen haufenweise neue Blogger ihren Weg auf die Reise entlang von Schreibblockaden, Bloggertreffen und Kommentarschlachten. Zeit für mich zurück zu blicken und einige meiner Erfahrungen weiter zu geben.

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1. Vorteile eines selbst gehosteten Blogs

Sicher, es ist einfacher am Beginn, wenn man von Datenbanken, FTP, Themes und Plugins noch keine Ahnung hat, bei einer Blogplattform unterzukommen. Die Einschränkungen sind auf lange Sicht es nicht wert. Auch ich habe damals bei Blog.de begonnen. Ich musste mich um wenig bis gar nichts kümmern und konnte einfach draus los bloggen. das war praktisch und bequem, aber ich will es heute, egal bei welchem Bloghoster, nicht mehr empfehlen.

Sei es, dass Dein Bloganbieter später einmal dicht macht, so geschehen bei Blog.de oder Du doch doch mehr Gefallen am Bloggen findest und dein eigenen Blog mit optischen Veränderungen oder gar einem eigene Theme aufsetzen möchtest, ein Umzug ist zumeist schwer bis gar nicht möglich. In den eher seltensten Fällen kommst Du an die Datenbank heran und bist so gezwungen Inhalte und Fotos manuell zu kopieren. Wer mal vier jahre intensiv gebloggt hat, wird wissen, was das für ein unsinniger Aufwand dann ist. Du fängst danach quasi wieder von Null an.

Wer ein wenig dazu recherchiert und ggf Hilfe holt, für den ist auch ein selbstgehosteter Blog keine Raketenwissenschaft. Du hast die komplette Verantwortung für Sicherheit und Updates, aber eben auch alle Freiheiten, was Plugins und Optiken angeht. Vor allem aber kannst Du Dir  von Anfang an, selbst wenn Du, wie ich im Laufe der Zeit, gern mal die Optik änderst, trotzdem einen Leserstamm an Dich binden, der sich Deine Blog-URL gern merken wird.

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2. Ein Blog ist keine Goldquelle

Leider beginnen heute sehr viele Blogs nur noch mit der Vorstellung, ein Blog sei eine unaufhörlich sprudelnde Geldquelle und man müsse dafür fast gar nichts tun. Gerade im sogenannten Beauty-Bereich und DIY findet man inflationäre Blogs, welche fast alle über gleiche und ähnliche Themen bloggen, gleiche Produkte vorstellen und für, übertrieben gesprochen, knappe 3,50€ mit dem nächst besten Kooperationspartner ins Bett gehen. Es ist zwar nicht der Untergang des Bloggerlands, aber wer mit solchen Vorstellungen oder Absicht anfangen will, sollte es am Besten gleich ganz lassen. Die Wiese ist abgemäht und wer nicht bereit ist sich bei Youtube zum Oberclown zu machen, wird da nicht viel erreichen.

Natürlich kann man mit einem Blog auch durchaus Geld verdienen und einigen Bloggern ist selbst in Deutschland indessen gelungen komplett davon leben zu können, aber das sind dann gut geplante und professionell betrieben Blogs mit Themenschwerpunkten.

Fotografie

3. Lernt fotografieren

Immer wieder liest man in diversen Facebookgruppen von Bloggern, die wegen der Nutzung urheberrechtlich geschützter Fotografien zurecht abgemahnt werden. Wenn ich etwas frühzeitig gelernt habe, dann dies: fotografiert selbst! Natürlich gibt es auch Lizenzfrei Datenbanken, die man nutzen kann, doch die Gefahr besteht dabei natürlich, das man die gleichen Fotos auf anderen Blogs wiederfindet. Fotos für die eigene Seite sollten immer auch einen Mehrwert darstellen.

Es ist längst nicht nur die reine Optik, sondern auch ein Stück Individualität und wer seine Artikel z.B. bei Pinterest gut präsentieren möchte kommt mit den üblichen Querformatfotos eh nicht sehr weit.

Dabei muss es gar nicht immer eine teure Kameraausrüstung sein. Vielfach genügen einfache Kompaktkameras. Auch die meisten Smartphones haben heute durchaus gute bis sehr gute Kameras. 95% meiner selbst geschossene Fotos in meinem Blog sind mit meinem Smartphone entstanden.

Gerade bei vielen ambitionierten Foodbloggern ist es angeraten sich darüber von Anfang an Gedanken zu machen.

Webmasterfriday

Es gibt noch haufenweise andere Tipps, die an anderer Stelle aufgeführt werden oder die ich zu einem späteren Zeitpunkt noch verbloggen kann. Für mich sind die drei Tipps durchaus das Grundgerüst für den Aufbau eines Blogs.

3 Tipps für neue Blogger

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2 Kommentare

  • Hi und vielen Dank für deine Tipps. Ich habe heute auch das Bloggen angefangen. Und ich teile mich gerne mit und hoffe den einen oder anderen damit erreichen zu können.

    Einen Selbstgehosteten Blog kann ich mir finanziell erstmal nicht erlauben und hoffe deswegen das Googleblog mein Sprungbrett sein kann.

    Geld ist hierbei nicht von Bedeutung. Ich denke ich bin auch nicht gerade der Themenblogger doch wird mein Schwerpunkt mehr oder weniger in Alltags und Lebensbewähltigungsstrategien liegen. Ich werde mir deine Tipps bestimmt noch öfters durchlesen um vielleich das ein oder andere davon umzusetzen.

    LG LittleHauy

  • Hallo,
    toller Beitrag. Ich hab‘ auch bei der Blogparade teilgenommen und schaue nun mal, was die anderen Blogger so schreiben. Besonders an deinem 3. Punkt „Lernt fotografieren“ muss ich unbedingt auch noch arbeiten, der Mensch ist halt sehr auf das visuelle ausgelegt.

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