Als Kind versteht man viele Dinge ja noch nicht richtig, doch auch als Erwachsener bleibt das Leben oft etwas rätselhaft. Schnellkochtöpfe gehörten bislang für mich dazu. Ein Topf mit einem Decke, irgendwas mit Druck und dann gehts schneller. So richtig verstanden hatte ich das aber nicht.

Zum Glück gibts ja für (fast) alle brennenden Fragen des Lebens unser Wikipedia. Also was sagt es dazu?

Der SchnellkochtopfDrucktopfDampfkochtopf oder Papinsche Topf (in Österreich: Kelomat; in der Schweiz: Duromatic) ist ein Kochtopf, in dem Lebensmittel bei höheren Temperaturen als der Normalsiedetemperatur (bei Wasser 100 °C auf Meereshöhe) gegart werden können, wodurch sich die Kochzeit verkürzt. Die Erhöhung des Siedepunkts wird dadurch ermöglicht, dass sich im druckfest verschlossenen Topf ein erhöhter Druck aufbauen kann. (Quelle: Wikipedia)

Also doch mit Druck und sogar erhöhter Temperatur. Man könnte sagen, wir kochen mit Fieber.

In meiner Kindheit, so erinnere mich, war mir so ein Topf wie eine tante von mir ihn besaß, immer etwas unheimlich. Es zischte und dampfte und irgendwie schien mir das nicht geheuer. kein Vergleich mehr mit den modernen Schnellkochtöpfen von heute. Nachdem ich ja nun meine neue Küche mehr und mehr intensiv nutze und mir schon mehrfach empfohlen wurde, es mal mit einem Schnellkochtopf zu versuchen, begann ich mich umzusehen. Die Auswahl ist groß, aber irgendwie bleibt dann doch der eine oder andere Spruch der Familie im Ohr hängen. Markennamen, die es schon in der Kindheit gab, tauchen beim stöbern auf und die Bewertungen dazu sprechen Bände. Qualität zahlt sich langfristig eben doch aus. Im Schnellkochtopf garen die Lebensmittel im Dampf und tauchen nicht in die Flüssigkeit ein. Mineralstoffe landen so nicht im Kochwasser und bleiben erhalten. Wenn es um den Erhalt von Vitaminen geht, haben Schnellkochtöpfe einen Vorteil: Im Gegensatz zu einem normalen Kochtopf gehen sie schonender mit den Nährstoffen um.

Neben den Bewertungen zur Qualität, z.B. Verrieglungsanzeige oder Gar-Temperaturanzeige, muss ich zugeben, dass mi auch das Design wichtig ist. Schließlich soll das gute Stück auch optisch in meine Küche passen und so mancher Schnellkochtopf sieht auch heute noch aus wie vor 40 Jahren.

Meine Wahl fiel schließlich auf den Fissler Schnellkochtopf. Von der Optik, von den positiven Bewertungen und vom Preis-Leistungsverhältnis erschien mir dieser Topf doch am besten geeignet. Einige sehr interessante Rezepte dazu habe ich schon gesammelt und so wird es nach dem anstehenden Kurzurlaub wieder heiß hergehen in der Küche. Ich freu mich drauf.